Einvernahme nicht möglich

Bauchstiche! Apotheker-Paar schwer verletzt im Spital

Neue Details nach der blutigen Attacke in Kottingbrunn: Ein 66-Jähriger wurde wegen des Verdachts des versuchten Mordes festgenommen.
Erich Wessely
03.02.2026, 10:20
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

Die Ermittlungen nach der Messerattacke eines 66-Jährigen auf seine gleichaltrige Ehefrau am Montag in Kottingbrunn (Bezirk Baden) laufen weiter auf Hochtouren.

Konkret steht der ehemalige Apotheker – sicher 15  bis 20 Jahre in der Gemeinde aktiv gewesen – unter Verdacht des versuchten Mordes.

Der Mann ist laut Erich Habitzl, Sprecher der Staatsanwaltschaft Wr. Neustadt, festgenommen worden. Er befand sich ebenso wie das Opfer weiterhin in einem Krankenhaus. Einvernahmen der Ehepartner sind noch nicht möglich gewesen.

Laut Habitzl wurden der Frau Stichwunden im Bauchbereich zugefügt. Tatwaffe war nach Polizeiangaben vom Montag ein Messer. Der Beschuldigte soll nach der Attacke auf seine Partnerin versucht haben, sich selbst zu töten. Er weist dem Sprecher der Staatsanwaltschaft zufolge ebenfalls Verletzungen im Bauchbereich auf.

Bist du von Gewalt betroffen? Hier findest du Hilfe

Frauenhelpline (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 222 555
Männernotruf (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 246 247
Rat auf Draht: 147
Autonome Frauenhäuser: 01/ 544 08 20
Polizei-Notruf: 133

Ein U-Haft-Antrag gegen den 66-Jährigen war am Dienstag noch nicht gestellt worden. Der Mann soll laut "Heute"-Infos die Tat in E-Mails an verschiedene Stellen angekündigt haben. Die Ermittlungen zum Motiv dauerten an.

VIDEO: Tatort-Ermittler in Kottingbrunn am 2. Februar 2026

Mordversuch mit anschließendem Suizidversuch

Laut derzeitigem Ermittlungsstand geht man von einem Mordversuch mit anschließendem Suizidversuch aus. Das Motiv für die Bluttat war zunächst unklar, laut "Krone" sollen strafrechtliche Probleme im Raum gestanden sein. Ein Nachbar beschrieb den Mann als "superfreundlich". Es gilt die Unschuldsvermutung.

Suizidgedanken? Telefonseelsorge unter der Tel.: 142; Polizeinotruf unter der Tel: 133

{title && {title} } wes, {title && {title} } 03.02.2026, 10:20
Weitere Storys
Jetzt E-Paper lesen