Baumgartner von Gericht schuldig gesprochen

Felix Baumgartner wurde am Landesgericht Salzburg wegen Körperverletzung schuldig gesprochen. Das Urteil ist rechtskräftig. Beim Prozess war der Stratos-Springer allerdings nicht anwesend, da er einen Auslandstermin hatte.

allerdings nicht anwesend, da er einen Auslandstermin hatte.

Felix war im April wegen Körperverletzung schuldig gesprochen worden, ging aber in Berufung. Doch bei der heutigen Verhandlung wurde der Schuldspruch und das Strafausmaß aus der ersten Instanz bestätigt.

Dieses hatte den Extremsportler wegen Körperverletzung zu einer Strafe von 1500 Euro plus 300 Euro Teilschmerzensgeld verurteilt. Somit ist dieses also nun rechtskräftig.

Richter: Es war keine Notwehr

Denn für die drei Richter des Berufungssenat gab es keine Bedenken gegen die Feststellung des Erstgerichts: "Es ist keine Notwehrsituation vorgelegen", betonte die vorsitzende Richterin Elisabeth Schmidbauer in der Urteilsbegründung.

Man habe die Aussagen und Protokolle der ersten Verhandlung genau geprüft und es als erwiesen angesehen, dass Baumgartner zugeschlagen hat, bevor ihm sein Kontrahent einen Fußtritt versetzte.

Lkw-Lenker überrascht

Zynischer kommentierte das Urteil der Vertreter des griechischen Lkw-Lenkers: "Ich bin überrascht, dass sich das Gericht nicht von Dingen beeinflussen hat lassen, die man vermuten hätte können", so Anwalt Johann Meisthuber.

"Baumgartner wäre mit einer Diversion besser beraten gewesen, dazu hätte er aber Verantwortung übernehmen müssen." In Zukunft haben wir vielleicht einen UN-Botschafter mit Vorstrafe." Der Extremsportler soll bekanntlich als UN-Sonderbotschafter für Kinder im Gespräch sein.

Die Strafe kann aber nach fünf Jahren aus Strafregister getilgt werden.

Baumgartner selber war nicht vor Ort. Dieser befindet sich zurzeit im Ausland.

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