Bayern feuert "Grinsi Klinsi"

Nach Pleiteserie musste Jürgen Klinsmann gehen. Jupp Heynckes übernimmt vorerst bis Saisonende die Trainer-Nachfolge, das Minimal-Ziel ist die CL-Quali.
Nach nicht einmal zehn Monaten Amtszeit ist Jürgen Klinsmann bei Bayern München als Trainer gescheitert. Ausschlaggebend dafür: Die jüngste 0:1-Heimpleite gegen Schalke 04. Wir haben uns diese Entscheidung sehr, sehr schwer gemacht, betonte Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge Montagmittag. Aber die derzeitige Situation fünf Spieltage vor Saisonende zwang uns, ausVerantwortung dem Klub gegenüber, zu handeln.

Bei den Fans war Klinsmann (Spitzname Grinsi Klinsi) schon länger unten durch. Spätestens nach der Champions-League-Demütigung gegen Barcelona forderten sie seine Ablöse. Jetzt wurde der Wunsch erfüllt. Natürlich bin ich im Moment sehr enttäuscht, sagte Klinsmann, der sich bei allen für eine ereignisreiche Zeit bedankte. Wir haben den Grundstein gelegt für die Zukunft. Ich glaube noch immer daran, dass die Mannschaft heuer Meister werden kann.

Dieses Ziel, aber zumindest die Qualifikation für die Champions League, soll jetzt Interims-Coach Jupp Heynckes anpeilen. Der 63-Jährige war bereits von 1987 bis 1991 Trainer beim FC Bayern München.
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