Bayern-Trainer Guardiola gestand "Riesenfehler" ein

Trainer Pep Guardiola hat die desaströse 0:4-Heimniederlage von Bayern München gegen Real Madrid auf seine Kappe genommen und von einem "Riesenfehler" gesprochen. Für ÖFB-Star David Alaba war es eine der "bittersten Niederlagen" seiner jungen Karriere, er bekam von der deutschen Presse großteils schlechte Noten.

Trainer Pep Guardiola hat die desaströse auf seine Kappe genommen und von einem "Riesenfehler" gesprochen. Für ÖFB-Star David Alaba war es eine der "bittersten Niederlagen" seiner jungen Karriere, er bekam von der deutschen Presse großteils schlechte Noten.

Der spanische Trainer der Münchner suchte nach dem verdienten Ausscheiden in der Champions League gar nicht nach Ausreden, sondern stellte sich schützend vor sein Team: "Wir haben schlecht gespielt. Das ist meine Verantwortung. Es war eine Taktik, bei der ich mich vertan habe", gestand Guardiola ein.

Der mangelnde Ballbesitz habe zum Debakel geführt. "Wenn du gegen diese tollen Spieler von Real keine Spielkontrolle hast, hast du keine Chance." Möglicherweise wird er sein System überdenken: "Wir müssen uns Gedanken machen, ob das mit den Spielern das beste Rezept ist."

Alaba: "Hektik reingekommen"

"Wir hatten uns sehr viel vorgenommen, aber dann ist es nach zwei Toren aus Standardsituationen schwierig, zurückzukommen", sagte Alaba. Warum sich der deutsche Rekordchampion aus einem Eckball und einem Freistoß relativ leicht düpieren ließ, sei unmittelbar nach dem Spiel schwer zu erklären. "Durch die schnellen Gegentore ist bei uns Hektik reingekommen. In der zweiten Hälfte ist es besser geworden, aber dann war es schon zu spät", meinte Alaba.

Bild: Alaba "trifft mindestens Teilschuld"

Der Österreicher erwischte wie die gesamte Bayern-Mannschaft einen schlechten Tag. Das spiegelte sich auch in den Noten der deutschen Presse wieder. Die "Bild"-Zeitung gab ihm wie vier weiteren Münchner Profis die schlechtestmögliche Note 6. "Ihn trifft mindestens eine Teilschuld am 0:1. Echt wahr: In der 41. Minute feuerte der Ösi den ersten echten Torschussversuch der Bayern in Richtung Real-Tor ab. Aber das war's auch schon", schrieb das Boulevardblatt.

Von der "tz" gab es für Alaba ("begann wie eine Rakete, sein Feuer war aber auch schnell gelöscht") immerhin einen Vierer, die "Abendzeitung" bedachte Österreichs Sportler des Jahres mit der Note 5 und schrieb: "Offensiv zu Beginn sehr präsent, baute mit den Gegentoren aber sukzessive ab. Und wenn er einrücken musste, brannte es eigentlich immer." Laut der "Süddeutschen" war Alaba zumindest das Bemühen nicht abzusprechen.

Alaba denkt nun bereits an Cupfinale

Trotz aller Enttäuschung versuchte der Österreicher bereits, seinen Blick auf das Cupfinale am 17. Mai in Berlin gegen Borussia Dortmund zu richten. "Wenn wir das Double holen, ist es eine positive Saison", meinte der Bayern-Linksverteidiger.

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