Sport

Beatmungsgerät von Red Bull ist unbrauchbar

Heute Redaktion
13.09.2021, 13:56

Die Formel 1 versucht, ihr technisches Wissen in der Corona-Krise sinnvoll einzusetzen. Red Bull entwickelte ein Beatmungsgerät – mit Schönheitsfehler.

Ärgerlicher Rückschlag im Kampf gegen das Coronavirus. Die Formel 1 steckt einen Teil ihrer Ressourcen in die Entwicklung von Beatmungsgeräten. Red Bull und Renault schlossen sich mit einigen anderen Partnern zusammen – entwickelten aber offenbar ein unbrauchbares Gerät.

Wie der britische "Guaridan" berichtet, trägt das produzierte Modell den Namen "BlueSky". Dieses sei jedoch für Corona-Patienten nicht geeignet. Ärzte meinen, es sei "zu wenig komplex".

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Briten müssen umplanen

Im Detail: Die Lunge füllt sich bei infizierten Patienten schneller mit Flüssigkeit als bei vergleichbaren Krankheiten. Daher müssten die Beatmungsgeräte zwischenzeitlich in einen anderen Modus geschaltet werden. Für solche regelmäßigen Wechsel sei "BlueSky" allerdings nicht ausgelegt", schreibt der "Guardian".

Die britische Regierung hatte ursprünglich den Plan, Tausende "Red-Bull-Beatmungsgeräte" zu kaufen – sofern sie die Zulassung erhalten. Nun muss ein anderer Hersteller einspringen.