Was als harmloser Ausflug beginnt, endet in einer Katastrophe. Sechs Jugendliche treffen sich am Ufer der Erft in Grevenbroich, wollen gemeinsam Videos drehen. Die Stimmung ist ausgelassen, die Clique lacht, genießt die Frühlingssonne.
Dann passiert das Unglück: Die 16-jährige Beatrice sitzt auf den Schultern eines Freundes. Plötzlich verliert der Bursch das Gleichgewicht – beide stürzen ins Wasser. Für das Mädchen endet der Sturz tödlich, berichtet die "Bild".
Beatrice geht im trüben Fluss unter und taucht nicht mehr auf. Ihre Freunde schlagen sofort Alarm, wählen den Notruf. Ein Großeinsatz läuft an, rund 70 Einsatzkräfte suchen nach der Jugendlichen. Erst zwei Stunden später wird sie gefunden – sie ist ertrunken. Besonders tragisch: Die 16-Jährige konnte nicht schwimmen.
Am Tag danach kehrt die Familie an den Unglücksort zurück. Blumen, Kerzen und Tränen prägen das Bild am Ufer. Die Angehörigen nehmen Abschied, stehen unter Schock.
Für einen besonders erschütternden Moment sorgt der Vater des Mädchens: Überwältigt von der Trauer springt er plötzlich selbst in den Fluss. Verwandte ziehen ihn zurück ans Ufer, halten ihn fest. Die Mutter beschreibt ihre Tochter mit brüchiger Stimme als liebevolles und fröhliches Mädchen. Zurück bleiben Tränen und Stille.