Der frühere Familienwohnsitz von Tennislegende Boris Becker (58) in Leimen bei Heidelberg steht zum Verkauf. Das Maklerbüro Kozlowski Immobilien aus Mannheim bietet die Villa auf seiner Homepage für 2,98 Millionen Euro an.
Für den Preis bekommt man 586 Quadratmeter Wohnfläche mit zehn Zimmern, drei Badezimmern sowie einen Wellnessbereich mit Sauna und Whirlpool. Das Anwesen liegt auf einem 825 Quadratmeter großen Grundstück.
Wie Bild.de meldet, wurde das Haus 1992 nach Plänen von Boris' Vater Karl-Heinz gebaut, der Architekt war. Die Baukosten betrugen damals rund 4,6 Millionen D-Mark. Boris selbst hatte sich im Gartengeschoss eine eigene Wohnung eingerichtet, während seine Eltern die restlichen Räume bewohnten.
Als Boris 2017 Insolvenz anmelden musste, drohte dem Familienhaus die Zwangsversteigerung. Der Tennisstar rettete es durch einen cleveren Deal: Er verkaufte die Villa an Steuerberater Reinhard Hofmann und handelte für seine Mutter Elvira ein lebenslanges Wohnrecht aus.
Vater Karl-Heinz Becker starb bereits 1999 an Bauchfellkrebs, Mutter Elvira verstarb 2024 im Alter von 89 Jahren. Boris verbrachte in den Wänden von 1992 bis 2024 viel Zeit, wenn er Ruhe vom Tenniszirkus suchte und seine Eltern besuchte.
Nach dem Tod von Elvira Becker ließ der jetzige Eigentümer Hofmann die Villa renovieren. Nun sucht er einen neuen Käufer für das ehemalige Becker-Refugium in bester Wohngegend an der Badischen Bergstraße.
Die Immobilie hat einen besonderen Bonus: Boris gewann 1985 als jüngster Deutscher das prestigeträchtige Turnier in Wimbledon. Sieben Jahre später ließ er die Villa in seiner Geburtsstadt als privaten Familiensitz errichten. Bis heute sind seine Initialen auf einem Stein im Außenbereich zu finden.