"Bei Rapid verdient Busfahrer mehr als unsere Spieler"

Didi Kühbauer (l.), Thomas Silberberger
Didi Kühbauer (l.), Thomas SilberbergerGEPA
Rapid-Trainer Didi Kühbauer wechselte gegen Tirol den Sieg ein. Sein Gegenüber Thomas Silberberger hadert mit den eigenen Kader-Möglichkeiten.

Thomas Silberberger ist immer für einen flotten Spruch zu haben – selbst nach einer Niederlage. Der Trainer der WSG Tirol meinte am Sonntag nach der 0:4-Abfuhr gegen Rapid: "Wir haben einen dünnen Kader, nicht den einer Top-Sechs-Mannschaft. Bei Rapid verdient der Busfahrer mehr als unsere Kaderspieler."

Silberberger sprach damit an, dass es sich die Hütteldorfer leisten können, Leute wie Yusuf Demir, Taxi Fountas oder Thorsten Schick von der Bank zu bringen. Mit der Höhe der Pleite ist der 47-Jährige freilich nicht glücklich. "Das Ergebnis ist desaströs für uns, aber nach dem 0:2 sind alle Dämme gebrochen, das darf so nicht passieren. Unser Auftritt war lieb, nett, brav – das ist in der Meistergruppe zu wenig. So auseinanderzubrechen, da müssen wir schon noch darüber reden."

Besser gelaunt war Rapid-Coach Didi Kühbauer. "Unser 1:0 hat uns ein bisschen Ruhe gebracht. In der zweiten Hälfte waren wir stabil in der Defensive, durch die Einwechslungen haben wir uns auf die Siegerstraße gebracht. Drei Punkte, da kann man sich etwas zurücklehnen."

Bereits am Mittwoch kommt es am Tivoli zur Revanche. Rapid liegt nach 27 Runden auf Rang zwei, Tirol ist in der Meistergruppe Letzter.

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SK Rapid WienDietmar Kühbauer

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