Am Freitag kam es in einer Schießanlage im Norden Wiens im Zuge eines Schießtrainings zu einer Schussverletzung. Wie die Pressestelle der Landespolizeidirektion in einer Aussendung berichtet, erlitt dabei ein 37-jähriger Mitarbeiter eines privaten Sicherheitsunternehmens, der an einer beruflichen Weiterbildung teilnahm, dabei eine Schussverletzung am Oberschenkel.
Der Mann war bei Eintreffen der Polizei ansprechbar und wurde bereits von einem außer Dienst befindlichen WEGA-Beamten mit sanitätsdienstlicher Ausbildung (sog. "WEGA-Medic") erstversorgt.
Nach Angaben des Verletzten kam es beim Holstern seiner legal besessenen Faustfeuerwaffe aufgrund eines Bedienfehlers zu einer unbeabsichtigten Schussabgabe. Der 37-Jährige wurde von Mitarbeitern der Wiener Berufsrettung notfallmedizinisch versorgt und in den Schockraum eines Krankenhauses gebracht.
Die Waffe wurde ordnungsgemäß verwahrt, sowie das bei der Schussabgabe beschädigte Mobiltelefon sichergestellt. Das Arbeitsinspektorat sowie die Waffenbehörde wurden über den Vorfall informiert. Weitere Ermittlungen zu dem Vorfall sind im Gange.