Beinbruch: Wieder Horrorfoul von De Jong

Der Niederländer Nigel de Jong ist in der Premier League als harter Hund bekannt. Im WM-Finale erreichte er traurige Berühmtheit, als er Xabi Alonso mit einem Kung-Fu-Kick niederstreckte. Nun schockierte er mit einem neuen Brutalo-Foul, bei dem er Hatem ben Arfa den Fuß doppelt brach. Nun flog er deswegen aus dem Nationalteam.

Großer Einsatz ist ja lobenswert, aber nicht, wenn dadurch in der fünften Minute im Mittelfeld ein Gegenspieler schwer verletzt wird. Manchester Citys Nigel de Jong sprang mit voller Wucht in Hatem ben Arfas Beine, ohne dass die Spielsituation ein derartig hartes Einsteigen erfordert hätte.

Der Newcastle-United-Stürmer musste mit Sauerstoff versorgt und vom Platz getragen werden. Später kam heraus, dass er einen doppelten Beinbruch erlitten hatte. De Jong hingegen kam aus unerklärlichen Gründen ungestraft davon, wahrscheinlich unter dem Motto "englische Härte".

Dasselbe Glück hatte er im Finale der Fußball-WM gegen Spanien. Der englische Schiedsrichter Howard Webb verwarnte ihn bloß mit einer gelben Karte, obwohl er Xabi Alonso mit einem Kung-Fu-Kick niedertrat. Davor hatte er im März in einem Freundschaftsspiel gegen die USA seinem Gegenspieler Stuart Holden das Bein gebrochen. Auch damals gab es keine Konsequenzen für de Jong.

Rauswurf aus dem Nationalteam

Der niederländische Teamchef Bert van Marwijk sah die Sache aber anders und warf de Jong aus dem Kader für die beiden kommenden Länderspiele gegen Moldawien und Schweden. "Ich habe ein Problem damit, wie Nigel unnötigerweise an die Grenzen geht. Ich werde mit ihm sprechen", so van Marwijk.

Ungeahnt dessen ist Manchester City aber zufrieden mit de Jongs Leistungen und will ihm einen verbesserten Vertrag anbieten. Seine Gegenspieler wird das wenig freuen.

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