Belgische Kicker gehen auf Teamchef Wilmots los

Bild: Michel Spingler (AP)

Nach dem bitteren Ausscheiden des belgischen Teams gegen Wales brechen Gräben iin der Mannschaft auf. Die Spieler halten sich mit der Kritik am Teamchef Mark Wilmots nicht zurück. Die Selbstzerfleischung bei den "roten Teufeln" hat begonnen.

Nach dem brechen Gräben iin der Mannschaft auf. Die Spieler halten sich mit der Kritik am Teamchef Mark Wilmots nicht zurück. Die Selbstzerfleischung bei den "roten Teufeln" hat begonnen. 

"Die gleiche Taktik, die gleichen Probleme wie gegen Italien", schüttelte Keeper Tibeau Courtois nach dem Spiel den Kopf und legte dem Trainer den Rücktritt nahe. "Er muss seine Entscheidung treffen. Ich habe ihm meine Meinung in der Kabine gesagt." Axel Witsel fügte hinzu: "Wir haben uns das anders vorgestellt. Aber wir haben nichts zustande gebracht." 

Der Coach sah die Personalprobleme in der Verteidigung als Grund für das Ausscheiden. Mit Vermaelen und Vertonghen fehlten zwei Stammkräfte. "Unsere jungen Verteidiger waren unsicher. Deshalb musste ich Fellaini bringen", so Wilmots, der anfügt: "Ich bin Trainer und kein Zauberer. Gewisse Spieler können wir nicht ersetzen." 

Warum sein Team nach einem starken Beginn derart abbaute, konnte Wilmots nicht sagen. "Vielleicht hatten sie Angst." Ob der Coach nun weitermacht, ist unklar: "Ich bin verantwortlich für das hier. Ich muss über einige Dinge nachdenken. Gebt mir Zeit dafür", bat Wilmots. 

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