Benfica als letzte Hürde für Juve vor Finaleinzug

Bild: Andrea Di Marco (ANSA)
Nach dem vorzeitig fixierten 33. Meistertitel empfängt Benfica Lissabon am Donnerstagabend (21.05 Uhr/live ORF eins) im Europa-League-Halbfinal-Hinspiel Italiens überlegenen Tabellenführer Juventus Turin. Der zweite Teilnehmer des Endspiels am 14. Mai in Turin kommt definitiv aus Spanien, da FC Sevilla und Valencia CF das zweite Semifinale bestreiten.


Für "Juve" ist es das seit dem verlorenen Champions-League-Endspiel 2003 gegen den AC Milan, seit dem Champions-League-Sieg 1996 warten die "Bianconeri" auf einen Triumph in einem europäischen Bewerb. "Wir sind deshalb nach dieser langen und kraftraubenden Saison extrem motiviert, diese Trophäe zu holen, noch dazu findet das Finale in unserem Stadion statt", betonte Juventus-Mittelfeldspieler Claudio Marchisio.

Bei den Turinern steht erneut der leicht angeschlagene Topstürmer Carlos Tevez im Fokus. Der 30-jährige Argentinier hat in dieser Serie-A-Saison bereits 18 Treffer erzielt, wartet jedoch seit mehr als fünf Jahren bzw. dem 7. April 2009, als er beim 2:2 seines damaligen Clubs Manchester United im Champions-League-Viertelfinal-Hinspiel daheim von der Wechselbank kommend gegen Porto traf, auf ein Europacup-Tor.

Benfica will Finalpleite aus dem Vorjahr gutmachen

Benfica hat die Chance auf das Triple und kann damit das im Vorjahr Versäumte nun schnellstmöglich nachholen. Damals war das entscheidende Meisterschaftsspiel gegen Porto ebenso wie das Europa-League-Finale gegen Chelsea und das Cup-Endspiel gegen Vitoria Guimaraes 1:2 verloren worden. Juventus will die Träume vom Dreifach-Triumph des portugiesischen Champions aber vorzeitig beenden und unbedingt das Finale in der Heimarena erreichen.

Sevilla-Coach trifft auf Ex-Klub Valencia

Im anderen Halbfinale bekommt es Sevilla-Coach Unai Emery mit seinem Ex-Club Valencia zu tun, den er von 2008 bis 2012 betreut und drei Mal in Folge in die Champions League geführt hatte. Derzeit liegt Valencia aber nur auf Platz acht und hat vier Runden vor Schluss bereits neun Punkte Rückstand auf Rang sechs, der für die Europa-League-Qualifikation notwendig ist.

Sevilla ist dagegen als Tabellenfünfter noch voll im Rennen um Platz vier und die damit verbundene Champions-League-Qualifikation. Der andalusische Spitzenclub ist im Hinspiel gegen Valencia klarer Favorit, da Sevilla seit fast einem Jahrzehnt kein Heimspiel gegen den Liga-Konkurrenten verloren hat. "Wir gehen deshalb voller Selbstvertrauen in dieses Spiel", erklärte Sevilla-Stürmer Carlos Bacca. Valencia hofft dagegen erneut auf den Torriecher von Paco Alcacer, der APA/red
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