Berater setzen 500 Millionen um

Bild: GEPA pictures

Deal! Mittwochfrüh war fix: Teamgoalie Heinz Lindner verlässt die Austria, wechselt zu Eintracht Frankfurt in die deutsche Bundesliga. Der 24-Jährige unterschrieb bis Juni 2017.

"Ich habe mir Frankfurt bereits angeschaut, fühle mich schon wie zu Hause. Ich will mich hier beweisen", meinte er. Eingefädelt hat den Deal die Spieleragentur "arena 11 sports group". Die Deutschen haben auch Kapazunder wie Sadio Mane, Max Kruse oder Naldo unter Vertrag. Am ablösefreien Lindner verdienen sie rund zehn Prozent seines jährlichen Bruttogehalts. Partizipationen an Ablösesummen sind laut FIFA-Statuten untersagt – jedoch üblich.

So und so ein gutes Geschäft: Spielerberater setzen in Europa jährlich rund 500 Millionen Euro um, in Deutschland 70, in Österreich immerhin noch fünf. Rotweißroter Platzhirsch ist Jürgen Werner. Mit der Gruppe "Stars&Friends" betreut er 314 Profis, darunter 1860-Stürmer-Rubin Okotie. Dabei ist es gar nicht so leicht, von Österreich aus den Sprung ins Ausland zu schaffen. "Wenn du hier 15 Tore machst, zählt das international nichts", sagt Max Hagmayr, hinter Werner der zweite Big Player. In Österreich öffnet das Sommer- Transferfenster am 1. Juli und schließt am 31. August. 472 Deals sind bereits fixiert.

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