Rose-Abgang ist fix – folgt ihm jetzt Glasner?

Marco Rose wird Tabellenführer Red Bull Salzburg mit Saisonende verlassen. Sein Nachfolger könnte ausgerechnet der "Bullen"-Verfolger werden.

Die Zeichen stehen auf Abschied! Salzburg-Coach Marco Rose wird Red Bull Salzburg mit Saisonende verlassen.

Der 42-jährige Deutsche wird neuer Trainer bei Borussia Mönchengladbach, folgt dort im Sommer auf Dieter Hecking. Der Deal ist schon fix, wie deutsche Medien übereinstimmend berichten. Rose hat in seinem noch bis 2020 laufenden Vertrag beim österreichischen Liga-Krösus eine fixe Ablösesumme von einer Million Euro festgeschrieben.

"Es gibt eine Tendenz, weitreichende Gespräche, eine mündliche Einigung mit einem Trainer, von dem ich sage, er kann in der Zukunft mit uns den nächsten Schritt machen", so Gladbach-Sportdirektor Max Eberl zur Rheinischen Post.

"Zu meiner Zukunft sage ich nichts. Wir haben noch große Ziele. Auf die gilt es, sich zu konzentrieren", so der gebürtige Leipziger nach dem 6:0-Kantersieg im ÖFB-Cup-Halbfinale gegen den GAK. Mit finanziellen Mitteln versuchen die Bullen noch, ihren Erfolgstrainer zu halten.

Glasner als Nachfolger?

Der Rose-Nachfolger in der Mozartstadt könnte bereits parat stehen. Und am Sonntag im Spitzenspiel der Bundesliga die Bullen empfangen: LASK-Coach Oliver Glasner. Denn der 44-Jährige hat in seinem Vertrag mit den Linzern eine Salzburg-Klausel. "Die Spieler schmunzeln schon darüber, weil da immer wieder etwas daherkommt", so Glasner über die Abgangsgerüchte.

Glasner wäre der logische Nachfolger auf dem Trainersessel der Bullen. Der 44-Jährige lässt ein ähnliches System wie Rose spielen, war von 2012 bis 2014 selbst in Salzburg tätig. Zuletzt zeigte aber auch Stuttgart Interesse.

US-Amerikaner als Salzburg-Coach?

Als zweiter Kandidat ist Jesse Marsch im Gespräch. Der frühere Coach von Red Bull New York wechselte im Sommer 2018 als Co-Trainer von Ralf Rangnick zu RB Leipzig, hat aber im Trainerteam vom neuen Coach Julian Nagelsmann keinen Platz mehr.

Wolfsburg ist weiterhin auf der Suche nach einem Nachfolger für Bruno Labbadia. Heißer Kandidat soll nun Andre Villas Boas sein, 2011 Europa-League-Sieger mit dem FC Porto. (Heute Sport)

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