Regierung in der Krise

Briten-Premier Starmer soll am Montag zurücktreten

Der britische Premier Keir Starmer soll laut "The Observer" am Montag zurücktreten wollen. Regierungsvertreter dementierten inzwischen nicht mal mehr.
Newsdesk Heute
21.06.2026, 10:47
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Dramatische Entwicklungen in der britischen Politik: Premier Keir Starmer soll am Montag zurücktreten wollen. Das berichtet die britische Zeitung "The Observer". Der Premierminister sei demnach in Gesprächen mit Ministern, Beratern und Gewerkschaftsführern zu dem Schluss gekommen, dass er sich nicht mehr im Amt halten könne.

Derzeit soll sich der 63-Jährige mit seiner Frau in seinem Landsitz Chequers beraten, bevor er eine endgültige Entscheidung treffe. Ein Regierungsvertreter wies den Bericht Samstagabend noch zurück und erklärte, der Premierminister konzentriere sich auf seine Amtsgeschäfte.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Am Sonntag wurden schon andere Töne angeschlagen: Der strauchelnde Premier denke gerade darüber nach, was das Beste für die Zukunft des Landes sei, heißt es nun.

Wie n-tv.de berichtet, hat Starmer zwei Jahre nach seinem Wahlsieg historisch schlechte Umfragewerte. Nach schweren Verlusten bei den Kommunalwahlen im Mai und dem Rücktritt führender Kabinettsmitglieder, die gegen seinen Führungsstil protestierten, ist der Druck auf ihn massiv gestiegen.

Über 100 Abgeordnete fordern Rücktritt

Mehr als 100 Abgeordnete seiner Labour-Partei – rund ein Viertel der Fraktion im Unterhaus – haben ihn öffentlich zum Rücktritt aufgefordert oder verlangt, dass er einen Zeitplan für seinen Abgang festlegt.

Der Druck hatte sich am Freitag weiter verschärft: Sein parteiinterner Rivale Andy Burnham gewann einen Sitz im Parlament. Damit kann er nun formal für den Parteivorsitz kandidieren. Starmer selbst kündigte daraufhin an, sich einem möglichen parteiinternen Machtkampf zu stellen.

{title && {title} } red, {title && {title} } 21.06.2026, 10:47
Jetzt E-Paper lesen