Zahl der Opfer gestiegen

Berlin-Terror – Minister warnt vor zweitem Anschlag

Die Fahndung nach dem Berlin-Attentäter Abdul B. läuft auf Hochtouren. Bundesinnenminister Dobrindt warnt vor Nachahmungstätern.
Newsdesk Heute
26.07.2026, 14:26
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Nach dem tödlichen Terroranschlag auf den Christopher Street Day (CSD) in Berlin läuft die größte Fahndung seit Jahren. Tausende Polizisten suchen bundesweit und an den deutschen Grenzen nach dem tatverdächtigen Abdul B. (21). Laut "Bild" fürchten die Ermittler, dass der mutmaßliche IS-Anhänger erneut zuschlagen könnte.

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) äußerte eine ähnliche Sorge, als er am Nachmittag vor die Presse trat. In Blick auf weitere Großveranstaltungen sagte er: "Man kann nicht ausschließen, dass solche schrecklichen Taten Nachahmer finden."

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Die Tat wird mittlerweile offiziell als islamistischer Terroranschlag eingestuft. Bestätigt ist nun auch, dass Abdul B. nach der Amokfahrt mit einer Machete auf seine Opfer losging. Die Zahl der Verletzten ist auf 29 gestiegen, einige schweben noch in Lebensgefahr.

Behörden sehen hohe Gefahr

Wie die "Bild" unter Berufung auf Sicherheitskreise berichtet, stufen die Behörden die Gefährdungslage weiterhin als hoch ein. Besonders beschäftigt die Ermittler die Frage, warum Abdul B. den Lieferwagen offenbar auf seinen eigenen Namen gemietet haben soll. Sie prüfen, ob der Verdächtige von Anfang an damit rechnete, schnell identifiziert zu werden.

Abdul B. gilt laut der "Welt" als Anhänger der Terrororganisation "Islamischer Staat". Bereits 2025 soll er versucht haben, nach Syrien auszureisen, wurde jedoch im Libanon festgenommen und nach Deutschland zurückgebracht.

Hatte er Helfer?

Im Mai 2026 wurde er wegen der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat zu einem Jahr und zehn Monaten Haft verurteilt. Laut "Bild" soll er danach zeitweise von der Polizei observiert worden sein.

Die Ermittler prüfen außerdem, ob Abdul B. Unterstützung aus seinem Umfeld erhalten hat – ein mutmaßlicher Beifahrer wurde bereits festgenommen. Spezialeinheiten stehen in Bereitschaft. Die Polizei warnt eindringlich davor, den 21-Jährigen anzusprechen. Er gilt als gefährlich und möglicherweise bewaffnet. Hinweise zu seinem Aufenthaltsort sollen umgehend an die Polizei gemeldet werden.

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