Es braucht kein Feng Shui

Besser drauf im Winter: 5 Tipps fürs Schlafzimmer

Dunkelheit, Kälte und Wintermüdigkeit: Mit ein paar einfachen Schlafzimmer-Updates schläfst du besser und steigerst damit dein Wohlbefinden.
Fabian Petschnig
26.11.2025, 18:38
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Wenn die Tage kürzer werden, fühlen sich viele Menschen plötzlich müde, antriebslos und schlafen trotzdem nicht besser oder länger. Ein paradoxes Phänomen, das jedes Jahr im Winter besonders deutlich wird.

Doch warum ist das so? Und wie lässt sich der eigene Schlafraum so optimieren, dass man erholter in den Tag startet?

Warum die dunkle Jahreszeit unseren Schlafrhythmus durcheinanderbringt

Mit dem frühen Einbruch der Dunkelheit steigt der Melatoninspiegel – wir werden müder, obwohl wir nicht unbedingt mehr schlafen. Expert:innen gehen davon aus, dass wir im Winter etwas mehr Erholung brauchen, weil Tageslichtphasen kürzer sind und der Körper schwerer in den Wachmodus kommt.

Dazu kommen weniger Bewegung und Jahresendstress, was das typische Winter-Trägheitsgefühl verstärkt.

Einen guten Überblick über saisonale Schlaftrends liefert die Österreichische Gesundheitsbefragung.

Genau hier kannst du mit Gemütlichkeit und ein paar Handgriffen ordentlich nachhelfen.

So richtest du dein Schlafzimmer für die kalte Jahreszeit her

Gerade zum Winterbeginn lohnt sich ein Blick auf das eigene Schlafumfeld. Kleine Anpassungen bringen oft überraschend viel.

1. Die richtige Raumtemperatur

Ideal sind 18–19 Grad. Das klingt kühl – ist aber optimal, damit der Körper in die Tiefschlafphase kommt. Wer zu warm schläft, wacht häufiger auf und schläft weniger tief.

2. Die passenden Textilien

Winterbettwäsche aus Naturmaterialien (Baumwolle, Leinen, Bambus), zusätzliche Layer wie Plaids oder Wolldeinen und Feuchtigkeitsregulierende Stoffe, damit es nicht klamm wird.

Gerade im Winter lohnt sich auch ein Upgrade beim Schlafkomfort – etwa ein gutes Boxspringbett, das Körper und Rücken gleichmäßig unterstützt.

3. Matratze & Unterfederung checken

Feuchtigkeit, Kälte und Temperaturunterschiede machen alten Matratzen besonders zu schaffen. Wer jede Nacht durchwälzt, wacht müde auf – auch nach acht Stunden.

4. Warm statt kalt: Die richtige Beleuchtung

Nach Sonnenuntergang ist warmes, gedimmtes Licht Gold wert. Kaltes, weißes Licht signalisiert dem Gehirn "Tag" – genau das, was wir im Winter nicht brauchen.

5. Dufttherapie für bessere Entspannung

Lavendel, Zirbe und Zeder wirken nachweislich beruhigend und senken den Puls. Ein paar Tropfen im Diffuser oder ein Zirbenkissen reichen oft schon.

{title && {title} } FP, {title && {title} } Akt. 26.11.2025, 18:39, 26.11.2025, 18:38
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