Bestmarke! Rapid ist in der Nachspielzeit Meister

Minute 93 in Hartberg: Rapid versenkt den Ball im Tor zum 2:2-Ausgleich. Bereits zum vierten Mal in der laufenden Saison trafen die Wiener noch in der Nachspielzeit.
Minute 93 in Hartberg: Rapid versenkt den Ball im Tor zum 2:2-Ausgleich. Bereits zum vierten Mal in der laufenden Saison trafen die Wiener noch in der Nachspielzeit.Bild: GEPA-pictures.com
Rapid Wien schießt die meisten Tore nach Minute 90. Kein anderes Team der heimischen Bundesliga darf so oft noch so spät in der Partie jubeln.

Die Rapid-Viertelstunde sollte nach hinten verlegt werden. Der Last-Minute-Ausgleich in Hartberg war das letzte Beispiel. In Minute 93 traf Winter-Neuzugang Ercan Kara noch zum 2:2-Ausgleich.

Langsam sollten es die Gegner wissen: Mit den Hütteldorfern ist bis zur letzten Sekunde in einem Spiel zu rechnen – wie vier Tore in der Nachspielzeit in der laufenden Saison beweisen. Kein anderes Liga-Team darf so oft noch so spät in einer Partie zum Jubeln abdrehen.

Zwei Mal gelang dies den Wienern bereits gegen Hartberg. Auch beim Hinspiel in Wien rettete der Rekordmeister in der Nachspielzeit noch einen Punkt gegen die Steirer. Stefan Schwab schlug damals sogar erst in der 95. Minute zu. Kein Wunder, dass Hartberg-Trainer Markus-Schopp fordert: "Ich plädiere ja dafür, dass Spiele von uns gegen Rapid künftig nach exakt 90 Minuten abgepfiffen werden."

Beim jüngsten 2:2 zwischen den beiden Teams traf Kara 13 Minuten nach seiner Einwechslung. 35 Jahre ist es bereits her, dass ein Spieler ähnlich rasch zur Stelle war. Franz Weber benötigte im August 1985 sogar nur sechs Minuten, um erstmals den Ball im Tor zu versenken.

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