"Es geht hier darum, das Wirtshaus zu erhalten, es geht rein um den Idealismus", erklärt Bürgermeister Martin Tiefenthaler (ÖVP) im Gespräch mit "Heute".
Am vergangenen Mittwoch hat es ein erstes Treffen gegeben, rund 200 Personen haben eine Absichtserklärung unterschrieben. Sie wollen über eine Beteiligung an einer Genossenschaft Anteile von je 1.000 Euro am Gasthaus kaufen.
Insgesamt sind so schon rund 280.000 Euro zusammen, so der Ortschef. 500.000 Euro sind notwendig, um den Betrieb zu kaufen und zu sanieren.
Hintergrund: Das Wirtshaus im Herzen des 2.000-Einwohner-Ortes im Innviertel steht schon seit zwei Jahren zum Verkauf, die bisherige Besitzerin hat es 26 Jahre lang geführt, Ende Juni geht sie aber in Pension.
Und damit dem Traditionsbetrieb nicht ein Schicksal blüht wie so vielen anderen, springen jetzt die Bewohner ein. Rund 220.000 Euro fehlen noch, bis 15. Mai will man das Geld aufgestellt haben.
"Wir sind also weiterhin auf der Suche nach Interessenten, die Anteile zeichnen. Und wir suchen einen Wirt", so Tiefenthaler. Für den Ort sei das Wirtshaus jedenfalls unverzichtbar.