Heftiger Crash auf der A25 Welser Autobahn: Donnerstagvormittag kam es in Fahrtrichtung Knoten Haid zwischen dem Knoten Wels und der Abfahrt Wels-Nord zu einem schweren Verkehrsunfall mit drei beteiligten Pkw.
Während sich die Insassen von zwei Fahrzeugen noch selbst befreien konnten, war die Lage im dritten Auto dramatisch: Zwei Personen wurden eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr aus dem Wrack geschnitten werden. Mehrere Rettungsteams, ein Notarzteinsatzfahrzeug sowie der Notarzthubschrauber Martin 3 standen im Einsatz. Die Verletzten wurden nach der Erstversorgung ins Spital gebracht.
Doch schon die Anfahrt entwickelte sich zum Problem. Laut Feuerwehr funktionierte die Rettungsgasse überhaupt nicht. "Katastrophal", schilderte ein Sprecher die Situation. Die Einsatzkräfte befürchteten bereits, die letzten rund 1,5 Kilometer mit schwerem Gerät zu Fuß zurücklegen zu müssen.
"Die Anfahrt mit unseren Einsatzfahrzeugen gestaltete sich aufgrund der nicht funktionierenden Rettungsgasse schwierig. Wir befürchteten bereits, dass unsere Einsatzkräfte die letzten eineinhalb Kilometer mitsamt schwerer Ausrüstung zu Fuß zurücklegen müssen", so Clemens Stöger von der Feuerwehr Wels. Dramatisch: "Bis zu unserem Eintreffen an der Unfallstelle ist es bedauerlicherweise zu einer Verzögerung von fünf Minuten gekommen, nur weil die Rettungsgasse überhaupt nicht funktioniert hat."
Erst mit Verspätung konnten die Helfer zur Unfallstelle durchkommen und die eingeklemmten Personen befreien. Nach der Bergung folgten die polizeiliche Unfallaufnahme und umfangreiche Aufräumarbeiten.
Die A25 war im betroffenen Abschnitt für mehrere Stunden gesperrt. Der Verkehr wurde über die A8 Innkreisautobahn und die A1 Westautobahn umgeleitet. Viele Lenker mussten die Sperre abwarten.