Bickel: "Stelle keinen Spieler an den Pranger"

Vor drei Tagen kassierte Rapid in Hartberg eine 0:3-Abfuhr. An den Folgen knabbert der Klub noch immer. Sportdirektor Fredy Bickel findet klare Worte.
"Ich verstehe einfach nicht, warum wir da komplett ohne Begeisterung auftreten, nicht den Spaß oder die Lust auf Fußball haben. Es ist absolut nicht vertretbar, dass wir so auftreten." Rapid-Kapitän Stefan Schwab sparte nach dem 0:3 gegen Hartberg nicht mit Kritik am eigenen Team – ohne Namen zu nennen.

Fakt ist: In der Mannschaft steckt der Wurm. Trotz Trainer-Wechsel dreht sich in Hütteldorf die Negativ-Spirale weiter.

Rapid-Training, 23. Oktober
Rapid-Training, 23. Oktober


CommentCreated with Sketch.2 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. "Wir schauen aber vorwärts. Dinge werden nicht totgeschwiegen", stellt Sportdirektor Fredy Bickel klar. "Die Enttäuschung nach dem Samstag-Spiel ist sehr groß. Das haben wir so auch nicht erwartet. Es ist sicherlich so, dass die Mannschaft hier Dinge zu besprechen hat, aber ich werde keine Spieler an den Pranger stellen."

"Wir müssen Haberer sein"



Dass es bei Grün-Weiß derzeit neben dem Training vor allem um Psychologie geht, bestätigt auch Christopher Dibon. "Wir haben viel diskutiert, müssen auf dem Feld Haberer sein."

Am besten bereits am Donnerstag im Europa-League-Duell mit Villarreal. "Wir wissen, was auf uns zukommt", sagt Dibon. "Das ist ein starkes Team." Das allerdings ebenfalls mit Problemen zu kämpfen hat. In der spanischen Liga ist das "Gelbe U-Boot" derzeit nur auf Rang 16 zu finden. "Wir müssen ein perfektes Spiel liefern, aber auch dann ist es nicht sicher, dass wir drei Punkte mitnehmen", sagt Bickel.

(red)

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