Bilanzen der Erste Liga-Klubs geben Rätsel auf

Die Abschlussbilanz der Saison 2014/15 sieht für einige Erste Liga-Klubs gar nicht gut aus. Austria Lustenau und der LASK schrieben rote Zahlen, die Klagenfurter Austria lieferte hinterfragenswerte Zahlen ab und die Salzburger Violetten übermittelten gar keine Unterlagen. Dies könnte einem Bericht von "90minuten.at" zufolge nun auch Folgen haben.

Die Abschlussbilanz der Saison 2014/15 sieht für einige übermittelten gar keine Unterlagen. Dies könnte einem Bericht von "90minuten.at" zufolge nun auch Folgen haben.

Laut dem KSV 1870, der die Finanzzahlen der Erste Liga-Klubs auswertete, schrieb die Lustenauer Austria den größten Verlust. Die Vorarlberger bilanzierten mit 334.000 Euro negativ. Auch Aufstiegs-Aspirant LASK Linz schrieb mit 170.000 Euro rote Zahlen. 

Gar keine Unterlagen übermittelte die Salzburger Austria, was für den mittlerweile insolventen Verein Folgen haben könnte, denn laut Spielbetriebsrichtlinien ist jeder Klub der obersten zwei Spielklassen dazu verpflichtet, Zahlen bis November zu übermitteln. Ob der Senat 5 der Bundesliga nun aktiv wird, ist offen. 

Fragwürdige Zahlen aus Klagenfurt

Auch der zweite Aufsteiger in die Erste Liga, Austria Klagenfurt, übermittelte äußerst fragwürdige Zahlen. Einem Umsatz von 720.000 Euro - wohl gemerkt noch in der Regionalliga - stehen Personalausgaben von 640.000 Euro gegenüber. Somit blieben 80.000 Euro über. Jedoch nur, wenn keine weiteren Ausgaben anfielen.

Wacker mit größtem Umsatz

Den größten Gewinn aller Erste Liga-Klubs fuhr Wacker Innsbruck ein. Aus dem lukrierten Umsatz von 5,84 Millionen Euro blieben knapp 950.000 Euro als positive Bilanzsumme übrig. Den geringsten Umsatz aller Vereine machte der FAC mit lediglich 1,61 Millionen Euro. 

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