Bin Hammam kandidiert doch nicht als FIFA-Boss

FIFA-Chef Joseph Blatter ist der Konkurrent abhanden gekommen. Sein einziger Herausforderer, Mohamed Bin Hammam, tritt nun doch nicht zur Präsidentenwahl an. Bin Hammam erklärt dazu auf seiner Website, er wolle nicht, dass die FIFA "mehr und mehr in den Schmutz gezogen wird wegen des Wettbewerbs zwischen zwei Einzelpersonen." Vor der Ethikkommission der FIFA will er dennoch erscheinen, um seine Unschuld zu beweisen
Die jüngsten Ereignisse hätten ihn verletzt und enttäuscht zurückgelassen, schrieb Bin Hammam. Trotz allem will er heute vor der Ethikkommission in Zürich erscheinen, um meinen Namen von den haltlosen Anschuldigungen, die gegen mich gemacht wurden, reinzuwaschen. Wie Bin Hammam müssen auch Blatter und FIFA-Vizepräsident Jack Warner dort aussagen.

Wiederwahl ohne Wahl möglich
Blatters Wiederwahl steht damit nichts mehr im Weg, in einem schiefen Licht steht sie nach den Skandalen um gegenseitige Anschuldigungen Blatters und Bin Hammams allerdings weiterhin. Blatter könnte sich am Mittwoch mangels Gegenkandidaten übrigens sogar per Akklamation für seine vierte und letzte Amtszeit bestätigen lassen.

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