Beschwerden häufen sich

Bis zu 8.500 Euro Strafe: Stadt macht nun Aktion scharf

Illegale Ablagerung im Visier: Die Stadt Linz ließ gleich mehrere Müllsünder auffliegen. Ihnen drohen nicht nur Anzeigen, sondern auch hohe Geldbußen.
Oberösterreich Heute
10.08.2026, 03:00
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Die Mitarbeiter der Stadtwache legten sich bei Altkleidercontainern im Süden der Landeshauptstadt auf die Lauer. Die Schwerpunktkontrollen hatten Folgen: Der Einsatz der Taskforce führte alleine vergangene Woche zu 28 Anzeigen.

Die Delikte reichten von einer weggeworfenen Zigarette über einen Griller bis zu Polstermöbeln. Eine Person wollte Sperrmüll auf einer Wiese entsorgen. Den Betroffenen drohen nun Strafen von bis zu 8.500 Euro.

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Seit Jahresbeginn hat der Ordnungsdienst, wie er offiziell heißt, 583 einschlägige Fälle im Stadtgebiet verzeichnet. In den vergangenen Wochen gab es laut Magistrat eine deutliche Zunahme an Beschwerden über vermüllte Containerstandorte, vor allem in den sozialen Medien.

Als Reaktion darauf wurde die Präsenz an bekannten Hotspots intensiviert, es gab gezielte Observationen. Dabei beobachteten die Mitarbeiter etwa eine Person, die einen metallenen Bräter nicht ordnungsgemäß entsorgte, sondern diesen einfach in einer Grünanlage abstellte. Die Einsatzkräfte hielten sie unmittelbar nach der Tat an und stellten die Identität fest.

"Konsequente Kontrollen"

"Die aktuelle Bilanz zeigt klar, dass konsequente Kontrollen Wirkung entfalten", sagt Sicherheitsstadtrat Michael Raml (FPÖ). Achtloses Wegwerfen sei kein Kavaliersdelikt, sondern "eine massive Beeinträchtigung unserer Lebensqualität und der Umwelt", so Ordnungsdienst-Chef Mario Gubesch. Er weist auf die kostenlosen Entsorgungsmöglichkeiten in Linz hin.

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