Der Bitcoin-Kurs ist am Montag deutlich unter die Marke von 70.000 US-Dollar gefallen. Damit endete eine zwischenzeitliche Erholung, die die Kryptowährung im Mai sogar über 80.000 Dollar gehievt hatte.
Hauptauslöser für den Kursrutsch ist ein Verkauf des US-Softwareherstellers Strategy. Das Unternehmen von Gründer Michael Saylor hat erstmals seit 2022 wieder Bitcoin verkauft - wenn auch nur 32 Stück aus einem Bestand von über 840.000 Bitcoin.
Wie heise.de unter Berufung auf Bloomberg berichtet, hatten sich aber schon vor dem Strategy-Verkauf vor allem ETFs vom Bitcoin abgewendet. In den vergangenen zwei Wochen wurden fast 3,5 Milliarden US-Dollar aus dem Markt abgezogen.
Obwohl die 32 verkauften Bitcoin nur 0,004 Prozent der Strategy-Bestände ausmachen, sorgte die Nachricht für ein wahres Beben am Kryptomarkt. Strategy hatte seit 2020 ausnahmslos Bitcoin gekauft und nie welche verkauft.
Die Kehrtwende kam, nachdem Strategy für das erste Quartal 2026 einen Verlust von 12,5 Milliarden Dollar melden musste. Damit wurde die bisher propagierte "Niemals-verkaufen"-Strategie von Gründer Saylor begraben.
Der Kursrutsch beim Bitcoin hat auch andere Kryptowährungen mitgerissen. Ethereum steht aktuell bei etwa 1.800 US-Dollar - deutlich weniger als die Hälfte vom Wert im Herbst. Seit dem Allzeithoch von über 125.000 Dollar im Oktober 2025 hat der Bitcoin fast die Hälfte seines Wertes verloren.