Es ist das Ende einer Ära: Bitcoin Depot, der größte Betreiber von Bitcoin-Automaten in Nordamerika, hat am Montag beim Insolvenzgericht in Texas einen Insolvenzantrag nach Chapter 11 gestellt. Damit beginnt die geordnete Abwicklung des Unternehmens.
CEO Alex Holmes macht das regulatorische Umfeld für den Niedergang verantwortlich. "Staaten haben zunehmend strengere Compliance-Vorgaben eingeführt, darunter neue Transaktionslimits und in einigen Jurisdiktionen sogar gänzliche Beschränkungen oder Verbote für den BTM-Betrieb", erklärte er.
Wie "heise.de" unter Berufung auf CoinDesk berichtet, sieht sich Bitcoin Depot einer Klage der Generalstaatsanwälte aus Massachusetts und Iowa gegenüber. Sie werfen dem Unternehmen vor, Kryptobetrug ermöglicht zu haben.
Holmes kündigte an, dass Bitcoin Depot mit dem Verkauf von Vermögenswerten beginnen werde. Das gesamte Bitcoin-Automaten-Netzwerk ist bereits außer Betrieb genommen worden. Auch die kanadischen Tochtergesellschaften sind in das Verfahren einbezogen.
Die Aktien des Unternehmens sind am Montag von knapp drei US-Dollar auf unter einen Dollar abgestürzt. Die erste Anhörung zu den Anträgen findet am Dienstag vor dem US-Insolvenzgericht statt.