Gaming-Konzern in der Krise

Embracer spaltet sich – "Tomb Raider" muss gehen

Der schwedische Spielekonzern Embracer setzt seine Zerschlagung fort. Bekannte Marken wie "Herr der Ringe" und "Tomb Raider" werden ausgegliedert.
Digital  Heute
20.05.2026, 19:42
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Embracer, eines der größten Videospiel-Konglomerate der Welt, strukturiert sich erneut um. Eine neue Firma namens Fellowship Entertainment soll künftig die namhaftesten Marken bündeln.

Zu Fellowship Entertainment wechseln Marken wie "Herr der Ringe", "Tomb Raider", "Kingdom Come: Deliverance", "Dead Island", "Darksiders" und die "Metro"-Reihe. Auch bekannte Studios wie Crystal Dynamics, 4A Games und Warhorse Studios gehören künftig zur neuen Firma.

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Wie "heise.de" berichtet, begründet Embracer-Gründer Lars Wingefors die Aufspaltung damit, dass das Unternehmen zu unsortiert geworden sei. Es sei schwer geworden, "die Embracer-Geschichte einfach zu kommunizieren". Rund 2200 Mitarbeiter sollen zu Fellowship Entertainment wechseln.

Was bei Embracer bleibt

Die verbliebene Embracer Group behält Spiele-Franchises wie "Gothic", "Killing Floor" und "Titan Quest". Diese sollen zu Titeln mit mittlerem Budget weiterentwickelt werden. Rund 3500 Angestellte bleiben beim Mutterkonzern.

Embracer war bis 2019 unter dem Namen THQ Nordic bekannt und kaufte während der Pandemie zahlreiche Studios auf. Nach einem gescheiterten Milliarden-Deal geriet der Konzern in die Krise: Tausende Stellen wurden gestrichen, Studios wie Piranha Bytes geschlossen und der "Borderlands"-Entwickler Gearbox wieder verkauft.

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