Bitter! Eine Hundertstel verhindert Mayer-Triumph

Dominik Paris hat das Hundertstelglück gepachtet. Der Italiener siegt mit dem kleinstmöglichen Vorsprung vor Matthias Mayer.

Zwischen Dominik Paris und Matthias Mayer passte am Samstag beim Super-G von Bormio kein Blatt Papier. Der Italiener hatte beim Heimrennen das Glück auf seiner Seite. Er setzte sich um eine läppische Hundertstelsekunde vor dem Österreicher durch und feiert einen Doppel-Triumph – der Südtiroler siegte schon am Freitag in der Abfahrt.

Mayer hatte zwischenzeitlich schon auf einen rot-weiß-roten Dreifachsieg hoffen dürfen. Denn mit Vincent Kriechmayr (+0,50 Sekunden, Vierter) und Max Franz (+0,80, Fünfter) hatten es auch seine Kollegen eilig.

Die ÖSV-Festspiele verhinderten nur Paris und der Norweger Aleksander Aamodt Kilde, der sich auf Rang drei schob und so die Ehre der Speed-Elche rettete. Kjetil Jansrud verpasste ein Tor und schied aus. Aksel Lund Svindal fasste 1,79 Sekunden Rückstand aus.

"Richtig durchgerüttelt"

Wo Mayer die eine Hundertstel liegen gelassen hat, das konnte der Doppel-Olympiasieger nicht erklären: "Ich bin oben ein bisschen herumgerutscht, aber es war extrem schwierig die Linie zu halten. Es war ein extrem schwieriger Super-G, da rüttelt es einen so richtig durch."

"Leider war es nicht optimal, ich bin eine Spur zu brav gefahren", meinte Vincent Kriechmayr, der knapp das Podest verfehlte

Die Zeiten der übrigen Österreicher:

Hannes Reichelt +1,82

Daniel Danklmaier +1,86

Christian Walder +1,96

Christoph Krenn +2,49

Niklas Köck +4,21

Daniel Hemetsberger out

Das Rennen ist noch im Gange. Die Top-Fahrer sind im Ziel. Hier bleiben sie auf dem Laufenden.

(Heute Sport)

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