Schreckliche Szenen spielten sich am Dienstagvormittag in einer Mittelschule in Istanbul ab. Eine 15-jährige Schülerin soll dort ein Blutbad angerichtet haben. Am Ende war ein Mädchen tot und mehrere Personen verletzt.
Die Tat habe sich im Stadtteil Basaksehir zugetragen. Laut dem Gouverneur von Istanbul, Davut Gül, habe die mutmaßliche Angreiferin die Schule in ihrer Uniform betreten und wahllos um sich gestochen.
Bildungsminister Yusuf Tekin sagte gegenüber türkischen Medien, dass ein Opfer im Spital verstorben sei. Seitens des Innenministeriums war von sieben weiteren verletzten Mädchen die Rede. Gül sagte, dass fünf von ihnen glücklicherweise nur leicht verletzt wurden und das Krankenhaus noch am Dienstag wieder verlassen können. Zwei Opfer hätten schwerere Verletzungen erlitten, würden aber nicht in Lebensgefahr schweben.
Das Motiv hinter der Tat ist noch nicht bekannt. Die Verdächtige wurde festgenommen. Wie der ORF berichtet, war es nicht die erste Bluttat, die in den vergangenen Monaten türkische Schulen erschütterte.
Erst im September schoss ein Jugendlicher vor einer Schule nahe Izmir um sich. Dabei wurden insgesamt elf Schüler verletzt. Zwei weitere Schusswaffenangriffe durch Jugendliche hatten sich im April im Süden der Türkei ereignet.