Ein eigentlich medizinischer Einsatz ist am Montagabend in Wien-Favoriten völlig aus dem Ruder gelaufen. Ein 28-jähriger Österreicher, der mit einer blutenden Kopfverletzung versorgt werden sollte, verhielt sich derart aggressiv, dass schließlich die Polizei alarmiert wurde. Als die Beamten eintrafen, eskalierte die Situation weiter.
Der Vorfall ereignete sich am 13. Juli gegen 19.30 Uhr in der Ada-Christen-Gasse. Nach Angaben der Polizei verweigerte der Mann nicht nur jede Mitwirkung an seiner medizinischen Behandlung, sondern wollte auch seine Identität nicht bekannt geben.
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Hier findest du sie:
Frauenhelpline (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 222 555
Männernotruf (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 246 247
Rat auf Draht: 147
Autonome Frauenhäuser: 01/ 544 08 20
Gewaltschutzzentren: +43 1 585 32 88
Weisser Ring: 0800 112 112
TelefonSeelsorge – Notruf 142 (täglich 0-24 Uhr)
Kurz nach dem Eintreffen der Polizisten soll der 28-Jährige plötzlich lautstark zu schreien begonnen haben. Laut Polizei beschimpfte er die einschreitenden Beamten massiv und ignorierte mehrfach deren Aufforderungen, sein Verhalten einzustellen.
Nachdem wiederholte Abmahnungen ohne Wirkung geblieben waren, nahmen die Beamten den Mann fest. Doch auch dabei beruhigte sich der 28-Jährige nicht.
Während der Festnahme leistete der Mann laut Polizei aktiven Widerstand. Er soll die Beamten sowohl verbal als auch körperlich attackiert haben.
Weil sich der 28-Jährige auch nach seiner Festnahme nicht beruhigen ließ, wurde er schließlich in eine besonders gesicherte Zelle gebracht.
Nach Abschluss der Amtshandlungen wurde der österreichische Staatsbürger sowohl nach verwaltungsrechtlichen Bestimmungen als auch strafrechtlich angezeigt. Angaben dazu, wodurch der Mann die blutende Kopfverletzung erlitten hatte, machte die Polizei nicht.