Schockmoment in Wien-Penzing: Zeugen alarmierten am Montagmorgen gegen 8 Uhr den Notruf, nachdem sie im Matznerpark in Penzing einen lauten Knall gehört hatten. Auf dem dortigen Fußballplatz fanden sie einen 11-Jährigen mit schweren Verletzungen an der Hand und im Gesicht. Laut der "Krone" soll der Bub ein Auge und Teile seiner Hand verloren haben.
Der Bub hatte laut Polizei einen Böller gezündet – mutmaßlich einen mit verbotenem Blitzknallsatz. Die Wiener Berufsrettung versorgte das Kind notfallmedizinisch und brachte es anschließend in ein Spital.
Die weiteren Ermittlungen führt das Landeskriminalamt Wien, Ermittlungsbereich Brand.
Die Wiener Polizei warnt eindringlich vor der Verwendung nicht zugelassener Pyrotechnik. Die meisten Unfälle mit Feuerwerkskörpern seien auf Sorglosigkeit, Unachtsamkeit und unsachgemäße Handhabung zurückzuführen. Besonders gefährlich seien illegale Böller, die häufig aus dem Ausland stammen und keinen Qualitäts- oder Zulassungsstandards entsprechen.
Bei Verstößen gegen das Pyrotechnikgesetz drohen neben strafrechtlichen Folgen auch Verwaltungsstrafen von bis zu 3.600 Euro.