Im Kräutergarten gibt es einen stillen Helden, den die meisten übersehen: das Bohnenkraut. Dieses mediterrane Gewächs, auch als Satureja bekannt, verbindet den Geschmack von Thymian und Rosmarin und verleiht Gerichten eine würzige, leicht pfeffrige Note.
Das Kraut stammt ursprünglich aus Südeuropa und dem östlichen Mittelmeerraum. Es gibt zwei Hauptsorten: das Sommerbohnenkraut und das Winterbohnenkraut. Beide sind im Handel erhältlich und in der Küche vielseitig einsetzbar.
Wie chip.de berichtet, passt Bohnenkraut nicht nur perfekt zu Bohnengerichten, sondern auch zu Fleisch wie Lamm und Geflügel. In Suppen, Eintöpfen und Salaten entfaltet es sein volles Aroma. Ein besonderer Tipp: Mit Bohnenkraut lassen sich Butter oder Öle aromatisieren.
Neben dem kulinarischen Nutzen bietet Bohnenkraut auch gesundheitliche Vorteile. Es wirkt antibakteriell und entzündungshemmend. Ein Tee aus Bohnenkraut kann bei Magenverstimmungen helfen. Das Kraut unterstützt außerdem die Verdauung von Hülsenfrüchten.
Wer Bohnenkraut selbst anbauen möchte, wird mit einer pflegeleichten Pflanze belohnt. Sie bevorzugt sonnige Plätze und durchlässigen Boden. Für das beste Aroma sollten die Triebe vor der Blüte geerntet werden.
Zur Lagerung empfiehlt sich das Trocknen der Blätter. In einem luftdichten Behälter an einem dunklen Ort aufbewahrt, bleibt das intensive Aroma lange erhalten. Getrocknetes Bohnenkraut ist besonders geschmacksintensiv und sollte sparsam dosiert werden.