Beim Grillen greifen die meisten automatisch zur Alufolie. Die silberne Allzweckwaffe ist praktisch, weit verbreitet und eignet sich für viele Anwendungen. Doch gerade bei BBQ-Klassikern gibt es mittlerweile eine spannende Alternative.
Das Problem mit Alufolie: Sie schließt das Grillgut sehr dicht ein und erzeugt dabei einen Dampf-Effekt. Bei Brisket oder Pulled Pork kann das dazu führen, dass die äußere Kruste – die sogenannte Bark – weicher wird und an Biss verliert.
Wie chip.de berichtet, greifen viele BBQ-Fans deshalb lieber zu Butcher Paper. Das auch als Metzgerpapier bekannte Material ist etwas durchlässiger als Folie und ermöglicht mehr Luftaustausch.
Butcher Paper schützt das Fleisch und hält die Feuchtigkeit im Inneren – lässt aber genug Dampf entweichen, damit die Oberfläche fest und aromatisch bleibt. Es gilt daher als eleganter Mittelweg zwischen offenem Garen und dichtem Einpacken.
Besonders bei größeren Fleischstücken mit langer Garzeit spielt Butcher Paper seine Stärken aus. Beim sogenannten Slow-Grillen werden die Stücke in das Papier eingewickelt und zwischen einer halben Stunde und zwei Stunden gegart. Das Ergebnis: saftiges, zartes Fleisch mit einer stabilen Kruste.
Fazit: Alufolie hat weiterhin ihre Berechtigung, vor allem wenn es darum geht, Feuchtigkeit maximal einzuschließen. Wer aber bei Brisket oder Pulled Pork mehr Wert auf eine knusprige Bark legt, sollte Butcher Paper zumindest einmal ausprobieren.