"Heute" testet

Kommt das beste Frühstücks-Ei echt aus dem Airfryer?

Immer mehr Hobbyköche legen das Frühstücks-Ei nicht mehr in kochendes Wasser, sondern in den Airfryer. Was steckt dahinter?
Christine Scharfetter
08.03.2026, 09:33
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Noch vor ein paar Jahren war er vor allem ein Gadget für Pommes und knusprige Snacks. Heute steht der Airfryer in vielen Küchen im Dauereinsatz – und erobert zunehmend auch das Frühstück. Auf Social Media kursieren unzählige Videos, in denen Eier im Airfryer zubereitet werden: weich, hart oder sogar als Spiegelei. Doch kann ein Heißluftgerät tatsächlich das klassische Frühstücks-Ei aus dem Kochtopf schlagen?

Ist es wirklich besser? "Heute" hat den Test gemacht

Der entscheidende Unterschied: Im Airfryer wird das Ei nicht im Wasser gekocht, sondern von heißer Luft gegart. Bei uns kommt das Ei bei 170 Grad für 7 Minuten in den Airfryer. Das Ergebnis überrascht: Das Eiweiß wird gleichmäßig fest, während das Eigelb – bei richtiger Zeitwahl – cremig bleibt. Doch geschmacklich sind die Unterschiede gering.

Das Ei kommt bei 170 Grad für sieben Minuten in den Airfryer.
Scharfetter

Das zeigt: Ob Topf oder Airfryer – entscheidend ist vor allem die richtige Garzeit. Welche Variante wirklich das beste Frühstücks-Ei liefert, bleibt letztlich Geschmackssache.

Ein Trend mit Zukunft?

Sicher ist nur: Selbst bei einem der simpelsten Gerichte der Welt findet die Küche immer noch neue Wege. Und für viele Haushalte ist der Internet-Trick eine praktische Alternative, besonders wenn das Gerät ohnehin in Betrieb ist. Da dies bei uns jedoch nicht der Fall ist und die Fritteuse jedes Mal extra aus dem Schrank geholt werden muss, bleibt das kochende Wasser am Herd die bevorzugte Variante.

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