Trend vs. Tradition

Airfryer oder Fett – das ist der bessere Krapfen

Knusprig, fluffig, unwiderstehlich – doch ist die traditionelle Frittiermethode immer noch die beste? "Heute" ist der Frage nachgegangen.
Christine Scharfetter
17.02.2026, 09:02
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Der Krapfen gehört für viele untrennbar zum Fasching. Außen goldbraun, innen fluffig, gefüllt mit Marmelade oder Vanillecreme – ein echter Klassiker. Doch während früher kaum jemand die Zubereitung infrage stellte, sorgt heute eine moderne Alternative für Diskussionen: Muss ein Krapfen wirklich im heißen Fett schwimmen oder reicht der Airfryer?

Der klassische Krapfen: Kalorienreiche Tradition

Traditionell werden Krapfen in reichlich Öl oder Butterschmalz ausgebacken. Das heiße Fett sorgt dafür, dass sich schnell eine knusprige Kruste bildet, während das Innere saftig und luftig bleibt. Doch nicht nur das. Fett ist bekanntlich auch ein hervorragender Geschmacksträger, dazu kommt der typische Duft, der für viele untrennbar mit dem "echten" Krapfen verbunden ist.

Doch der Nachteil liegt auf der Hand: Die Kalorienzahl ist hoch, und wer empfindlich ist, hat nach dem Genuss manchmal ein schweres Gefühl im Magen. Und: Das Altöl muss nach dem Backen entsorgt werden.

Der Airfryer-Krapfen: Leichter Genuss mit Kompromissen

Der Airfryer verspricht Abhilfe. Statt die Krapfen in Öl zu frittieren, werden sie mit heißer Luft gebacken, oft nur mit einem Hauch Fett bestrichen. Das Ergebnis ist deutlich fettärmer und damit kalorienreduziert. Für ernährungsbewusste Genießer oder Menschen, die Frittiertes schlecht vertragen, ist das ein großer Pluspunkt.

Krapfen im Airfryer.
Scharfetter

Allerdings gibt es auch hier Abstriche: Die Kruste wird meist trockener, und das typische Aroma des Frittierfetts fehlt.

Was ist nun der "bessere" Krapfen?

Die Antwort hängt stark von den Erwartungen ab. Dennoch hat "Heute"-Redaktion sowohl eine Oma als auch ein Schulkind die beiden unterschiedlichen Varianten vor die Nase gesetzt. Das unabhängige Resümee: Der Faschingskrapfen aus dem Airfryer wird nicht nur optisch mit "Buchteln" in Verbindung gebracht. Der klare Unterschied: Das Aroma war weniger intensiv. Der Krapfen erinnert damit geschmacklich eher an ein sehr weiches Hefegebäck als an den traditionellen Klassiker.

„Das sind ja Buchteln.“

Und die Bilanz aus der Küche: Während es beim Krapfen aus dem Fett am nächsten Tag zwar geschmacklich ein paar Einbußen gibt, kann er immer noch gegessen werden. Mit der Airfryer-Variante kann man hingegen sprichwörtlich "Scheiben einschießen".

Ein Klassiker bleibt ein Klassiker - Kalorien hin oder her.

{title && {title} } kiky, {title && {title} } Akt. 17.02.2026, 09:54, 17.02.2026, 09:02
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