"No-Knead Bread"

Backen ohne Kneten: das einfachste Brot der Welt

Das "No-Knead Bread" ist der perfekte Einstieg ins Brotbacken. Mit wenigen Zutaten, kaum Aufwand und viel Zeit entsteht knuspriges Brot.
Heute Life
27.01.2026, 14:34
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Brot zu Hause zu backen, liegt im Trend – und das aus gutem Grund. Wer selbst bäckt, weiß genau, was im Brot steckt. Von hellen Weizenbroten über kräftige Roggenlaibe bis hin zu luftigen Fladen oder kernigen Vollkornbroten – jede Brotsorte hat ihre eigene Geschichte, Technik und ihren eigenen Geschmack. Unterschiedliche Mehlsorten, Triebmittel, Gewürze und Backmethoden machen das Brotbacken zu einem kreativen Handwerk, das immer neue Variationen ermöglicht und nie langweilig wird.

Keine Küchenmaschine, keine Muskelkraft nötig

Wer neu ins Brotbacken einsteigt, könnte mit dem "No-Knead Bread" gut beraten sein. Das No-Knead Bread ist ein Brot, das ohne Kneten hergestellt wird – und trotzdem eine knusprige Kruste und eine luftige Krume bekommt. Statt den Teig kräftig zu kneten, lässt man ihn sehr lange ruhen (meist 12–24 Stunden). In dieser Zeit entwickeln sich Glutenstrukturen ganz von selbst, arbeitet die Hefe langsam, entstehen mehr Aroma und eine bessere Textur.
Alles, was es braucht, sind Mehl, Wasser, Hefe, Salz. Mehr nicht – keine Küchenmaschine, keine Muskelkraft.

Wichtig: Das No-Knead Bread ist nicht glutenfrei!

Besonders bekömmlich

No-Knead Bread gilt als besonders bekömmlich, weil bei der Herstellung mehrere Prozesse ablaufen, die dem Verdauungssystem entgegenkommen. Das liegt weniger an den Zutaten – sondern an Zeit und Fermentation.

1. Lange Gehzeit baut "Problemstoffe" ab
Durch die lange Ruhezeit (oft 12–24 Stunden) haben Hefe und Enzyme genug Zeit, schwer verdauliche Bestandteile im Mehl abzubauen – darunter sogenannte FODMAPs, die bei vielen Menschen Blähungen verursachen.

2. Gluten wird besser "vorverdaut"
Gluten wird nicht entfernt, aber teilweise aufgespalten. Das macht den Teig elastischer – und für viele Menschen leichter verdaulich als schnell geführte Brote.

3. Weniger Stress für den Darm
Langsame Fermentation sorgt dafür, dass weniger Gärreste im Brot bleiben, weniger Gasbildung im Bauch entsteht und das Brot seltener "schwer im Magen liegt".

4. Niedrigerer glykämischer Effekt
No-Knead-Brote lassen den Blutzucker langsamer ansteigen als industriell hergestellte Backwaren. Das sorgt für längere Sättigung und weniger Energie-Abstürze.

5. Bessere Mineralstoff-Verfügbarkeit
Die lange Teigführung reduziert Phytinsäure, die sonst Mineralstoffe wie Eisen, Zink oder Magnesium bindet. Dadurch kann der Körper diese besser aufnehmen.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 27.01.2026, 15:26, 27.01.2026, 14:34
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