Kaum ein Gebäck ist in Österreich so eng mit Brauchtum und Genuss verbunden wie der Krapfen. Vor allem in der Faschingszeit gehört er einfach dazu – frisch, flaumig und mit Marillenmarmelade gefüllt.
Auch heuer haben sich die Testerinnen und Tester von Gault&Millau wieder zusammengefunden, um pünktlich zur Faschingszeit der entscheidenden Frage nachzugehen: Wo gibt's den besten Marillen-Krapfen?
Dafür wurden 16 Bäckereien in Wien und im Umland anonym getestet. Auf Krapfen aus dem Supermarkt verzichtete man – wie schon in den vergangenen Jahren – bewusst. Verkostet wurde unter anderem von Jürgen Vsetecka, Patissier im Café Prückel, Kristin Bühn von Crème de la Crème sowie Sternekoch Konstantin Filippou, die den süßen Klassiker genau unter die Lupe nahmen.
Im Fokus der Bewertung standen vor allem Aussehen, Geruch und Füllung der Krapfen. So sollte die Farbe idealerweise gleichmäßig goldbraun sein – lediglich der helle Rand blieb davon ausgenommen. Auch der Duft spielte eine wichtige Rolle, ebenso wie eine möglichst gleichmäßige Verteilung der Marillenmarmelade im Inneren. Keine Rolle spielte hingegen die sogenannte "Zuckerfrage": Ob Staub- oder Kristallzucker verwendet wurde und wie gleichmäßig er verteilt war, floss bewusst nicht in die Bewertung ein.
Wie der Krapfentest entschieden hat, erfährst du in unserer Bildergalerie – Klick dich durch!
Außerdem verkostet wurden Anker, Groissböck, Kurkonditorei Oberlaa, Schwarz, Aida, Joseph (ohne Reihung).