Luftig, cremig, leicht säuerlich – und unten ein knuspriger Keksboden: So lieben wir Cheesecake. Normalerweise kommen Frischkäse, Eier und Zucker in die Schüssel, danach wandert der Kuchen ins Backrohr. Ob klassisch gebacken oder als No-Bake-Version mit Toppings wie Himbeeren oder Karamell – Cheesecake geht einfach immer. Doch jetzt sorgt eine neue Variante für Hype: Der japanische Joghurt-Cheesecake ist gerade in aller Munde – und ist auch noch unschlagbar schnell gemacht. Perfekt für alle Naschkatzen, die keine Lust auf langes Backen haben.
Statt einer endlosen Zutatenliste brauchst du für diesen Food-Trend nur griechischen Joghurt und Kekse: Die Kekse steckst du einfach senkrecht in den Joghurtbecher und stellst das Ganze über Nacht in den Kühlschrank. Besonders beliebt sind die Biscoff-Kekse von Lotus, aber auch andere Sorten wie Sablés, Graham-Cracker oder sogar Oreos funktionieren ganz gut.
Durch die Kälte saugen sich die Kekse voll, das Joghurt wird fester und es entsteht eine cremige Masse. Du kannst das Ganze direkt aus dem Becher löffeln oder hübsch auf einem Teller anrichten.
Der virale Trend macht gerade auf TikTok die Runde: Viele User und Influencer zeigen online ihre eigenen Versionen und Geschmackstests des Desserts. Sie berichten, dass der Geschmack tatsächlich an klassischen Cheesecake erinnert.
In den Kommentaren zeigen sich die meisten Nutzer begeistert. Andere meinen, der Geschmack sei nicht ganz gleich – das Joghurt schmecke eben etwas säuerlicher und leichter. Manche schlagen Alternativen wie Skyr oder Mascarpone vor oder süßen mit Honig, Ahornsirup oder Vanillezucker nach.
Natürlich gibt's auch kritische Kommentare: "Das ist einfach Joghurt und Kekse, kein Cheesecake!" oder "Schmeckt gar nicht gleich!", heißt es auf TikTok. Andere verteidigen das Rezept: "Echter japanischer Cheesecake schmeckt auch nicht süß, wie die meisten asiatischen Desserts. Die Kekse sind ja schon süß genug."
Der klassische Cheesecake hat eine cremige Konsistenz und einen Boden aus zerbröselten Keksen. Im Unterschied zum deutschen Käsekuchen, der mit Topfen leichter schmeckt, kommen beim New York Style-Cheesecake Frischkäse und Sauerrahm zum Einsatz. Oft wird noch Himbeer- oder Erdbeermarmelade draufgegeben.
Die baskische Variante hatte schon 2021 ihren Hype: Ohne Keksboden, dafür mit karamellisierter Oberfläche und weicher, cremiger Mitte. Der normale japanische Cheesecake, auch "Cotton Cheesecake" genannt, ist leicht, fluffig und erinnert an ein Soufflé – mit mehr Eiern und einem Hauch Zitrone.
Angeblich stammt der Trend aus der japanischen Food-Community, dennoch fragen sich viele in den Kommentaren, was das Ganze mit Japan zu tun hat: "Als Balkanbewohnerin muss ich einfach lachen, wir essen das schon ewig. Einfach Joghurt mit Keksen – aber jetzt nennen sie es japanischen Käsekuchen", schreibt eine Userin. "Das ist kein japanischer Cheesecake, sondern seit über 20 Jahren ein typisches Balkan-Frühstück für viele Kinder", meint jemand anders. Besonders in Bulgarien ist das Dessert sehr beliebt.