Wenn zu Silvester das letzte Glas Sekt geleert ist und das Feuerwerk langsam verglimmt, kommen sie wieder: die guten Vorsätze. Mehr Sport, weniger Handy, gesünder leben – das neue Jahr soll alles besser machen.
Doch kaum ist der Alltag zurück, sind viele Pläne schon wieder vergessen. Die Fitnessgeräte verstauben, die Schokolade liegt wieder griffbereit, und vom Meditieren bleibt nur ein schlechtes Gewissen.
Warum ist das so? Ganz einfach: Weil viele sich zu viel auf einmal vornehmen. Neujahrsvorsätze scheitern oft nicht am Willen, sondern an der Überforderung. Wer sich fünf große Ziele auf einmal setzt, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit keinen davon erreichen.
Besser ist es, klein anzufangen. Ein realistisches Ziel – etwa zweimal pro Woche eine halbe Stunde spazieren oder eine Mahlzeit am Tag frisch kochen – ist nicht nur leichter durchzuhalten, sondern motiviert durch schnelle Erfolge.
Auch das "Warum" ist entscheidend. Wer nur abnehmen will, weil es alle tun, wird schneller aufgeben als jemand, der sich zum Ziel setzt, schmerzfrei Treppen steigen zu können oder beim Spielen mit den Kindern nicht außer Atem zu geraten. Je persönlicher der Vorsatz, desto stärker der innere Antrieb.
Übrigens: Es ist völlig okay, mal schwach zu werden. Rückfälle gehören dazu. Wichtig ist nur, dass du dich davon nicht entmutigen lässt. Ein schlechter Tag macht nicht alle guten Bemühungen zunichte.