Sofort nach Eingang der Drohung rückten zahlreiche Einsatzkräfte an. Das betroffene Gebäude in der Wiener Landstraße wurde seitens des AMS gegen 7.15 Uhr umgehend geräumt, Mitarbeiter und Besucher in Sicherheit gebracht. Spezialkräfte durchsuchten das Areal, um mögliche Gefahren auszuschließen.
Polizeisprecherin Anna Gutt konnte gegenüber "Heute" einen entsprechenden Einsatz und die Drohung bestätigen. "Heute"-Infos zufolge soll es bereits einen Verdächtigen geben, der hinter dem Bombenalarm stecken könnte. Tatsächlich handelt es sich um einen verärgerten AMS-Kunden, der bereits in der Vergangenheit für Probleme gesorgt haben soll.
Die Beamten fuhren daraufhin zur Wohnadresse der Verdächtigen und fanden den Mann dort auch vor. Wie sich rasch herausstellte, soll er hinter der Bombendrohung gesteckt haben. Eine Bombe konnte die Polizei in der AMS-Stelle jedoch nicht finden. Dennoch wurde der Mann nach dem Unterbringungsgesetz in eine psychiatrische Abteilung eines Spitals gebracht. Für ihn gilt die Unschuldsvermutung.