Boss Carey: Hat Spielberg eine Formel-1-Zukunft?

Die Formel 1 hat einen neuen Boss. Chase Carey hat große Pläne und gab in Spielberg Hinweise auf seine Standort-Strategie.

Valtteri Bottas krönte sich in Spielberg zum Sieger des großen Preis von Österreich. Zehntausende Fans sahen live vor Ort zu, wie der Finne die Ziellinie überquerte. Die Formel 1 hat wieder eine große Anziehungskraft, auch in Österreich.

Einen Anteil daran hat der neue Boss Chase Carey. Der US-Amerikaner folgte Bernie Ecclestone nach, ist seit rund sechs Monaten im Amt. Mit ihm kam frischer Wind in die Königsklasse des Motorsports. Der 63-Jährige ließ die Kleine Zeitung im Rahmen des Österreich-Grand-Prix im Interview in seine Pläne einblicken.

"Die Formel 1 ist eine der aufregendsten Sportarten. Wir müssen nur das, was wir haben, noch besser machen", sagt Carey. In erster Linie meint er damit die Show rund um die Rennen, aber auch den Wettbewerb. Die besten Fahrer habe man ohnehin bereits.

Stichwort Chancengleichheit: Carey ist der Meinung, dass kleineren Teams bessere Möglichkeiten gegeben werden sollen. Als Beispiel nennt er Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz, der ein Formel-1-Team aus dem Nichts aufgebaut habe.

Spielberg bleibt wohl "langfristig"



Änderungen könnte es auch im Formel-1-Kalender geben. Die heimischen Fans müssen aber nicht um den Spielberg-Grand-Prix zittern. Mateschitz und Carey dürften auf einer Wellenlänge sein: "Wir verfolgen beide eine langfristige Strategie." Ob Spielberg auch weiter ein Thema ist? "Ich denke schon."

Stattdessen will der US-Amerikaner weitere Termine in den Kalender aufnehmen. "Wir haben über ein Rennen in den USA gesprochen. Mir ist es aber wichtig, dass Europa die Kernregion bleibt", verrät Carey. (SeK)

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