F1-Einstieg von Ford

Boss lässt mit Verstappen-Aussage aufhorchen

Deutliche Worte von Ford-Motorsport-Boss Mark Rushbrook. Der betonte, dass auch bei einem Abgang von Max Verstappen das F1-Engagement nicht ende.
Sport Heute
13.01.2026, 12:14
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Red Bull geht mit einem neuen Motor in Formel-1-Saison 2026. Erstmals wird der österreichische Rennstall selbst zu einem Motorenbauer, stellt das neue Triebwerk in der eigenen Fabrik in Milton Keynes her – gemeinsam mit Autobauer Ford.

Der Motorsport-Boss des US-Konzerns ist jedenfalls vom Engagement in der "Königsklasse" überzeugt, auch wenn sich hartnäckig Gerüchte halten, Red Bull Powertrains habe Probleme beim Motorenbau, das Triebwerk könne nicht mit den Mercedes-Power-Units mithalten. "Wir glauben an das Team, wir glauben an die Power Unit und wir glauben an die Leute, die das Auto designen", meinte der US-Amerikaner gegenüber der italienischen Ausgabe von "Motorsport.com".

Es müssten aber freilich die Fahrer "jede Unze Leistung" aus dem Boliden herausholen, meinte Rushbrook. Und bezog sich damit gleich auf Vierfach-Weltmeister Max Verstappen, der 2025 nur um zwei Pünktchen den fünften Streich verpasste, in der nun anstehenden Saison neben Rookie Isack Hadjar fahren wird. "So einen Champion hinter dem Steuer eines Autos mit Red-Bull-Ford-Motor zu haben, ist wichtig", so der Ford-Boss.

"Wenn er das Team verlässt..."

Wichtig, aber auch nicht unbedingt unersetzlich, wie Rushbrook dann meinte, aufhorchen ließ. "Max ist ein wichtiger Teil des Teams, aber nicht bis an den Punkt, an dem wir sagen: Wenn er das Team verlässt, dann sind wir auch weg. Nein, wir haben Vertrauen in das Team und wissen, dass in der Zukunft andere Fahrer kommen werden", meinte der Ford-Boss.

Schon länger halten sich Gerüchte über ein mögliches Red-Bull-Aus des Niederländers, obwohl Verstappens Vertrag eigentlich noch bis 2028 läuft. Der so erfolgshungrige Star könnte den Bullen nach 2026 den Rücken kehren, sollte der Motor tatsächlich schwächeln, wird spekuliert. Mercedes wird immer wieder als großer Interessent genannt, der Niederländer und Teamchef Toto Wolff trafen einander im Sommer 2025 im Sardinien-Urlaub.

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