Verlor besten Freund

F1-Star emotional: "Kann es immer noch nicht glauben"

Pierre Gasly verlor 2019 seinen engen Freund Anthoine Hubert. Jetzt spricht der F1-Star über den Tod und gewährt emotionale Einblicke.
Sport Heute
13.01.2026, 09:06
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Es ist eine der tragischsten Geschichten der jüngeren Formel-1-Geschichte: Der Tod von Anthoine Hubert beim Formel-2-Rennen in Spa 2019. Jetzt gewährte sein enger Freund Pierre Gasly tiefe Einblicke in seine Gefühlswelt, offenbarte, dass er immer noch mit dem Verlust zu kämpfen hat.

"Ehrlich gesagt kann ich es immer noch nicht glauben. Es ist extrem schwierig, mit diesen Emotionen umzugehen", schilderte der Alpine-Pilot. Dann gestand er: "Ich glaube, ich habe Jahre gebraucht, um wirklich zu verarbeiten, was passiert ist, und das Leben so zu akzeptieren, wie es ist."

Der Verlust traf den Franzosen hart. "Es ist einfach nur Schmerz. Es war nur eine Frage der Zeit, bis Anthoine in die Formel 1 gekommen wäre. Es schien seine Bestimmung zu sein." Noch tragischer: Für den Franzosen war es nicht der erste Verlust eines Angehörigen – zwei Jahre zuvor verlor der F1-Star bereits einen Freund aus seiner Heimat. "In der Schule bringen dir deine Eltern und Lehrer viel bei. Aber niemand lehrt dich, wie du in einer solchen Situation mit dir selbst umgehen sollst" so Gasly.

So erfuhr Gasly vom Tod

Am 31. August 2019 verunglückte Hubert beim Formel-2-Rennen in Spa tödlich. Gasly verfolgte den Unfall beim Briefing für sein Rennen auf dem Fernseher, wusste jedoch nicht, dass es sich um seinen Freund handelte. "Mein Teammanager sagte mir dann, dass es Anthoine erwischt hat", schilderte der 29-Jährige im Podcast "Off the Grid".

Als die Sitzung vorbei war, rannte er sofort zu der Hospitality, um nähere Informationen zu bekommen. Als er seine Eltern aufgelöst sitzen sah, "habe ich sofort verstanden, was passiert war." Zeit um den Verlust zu verarbeiten bekam er nicht. "18 Stunden später musst du einen Grand Prix fahren", erinnerte er sich.

Freunde seit Kindheitstagen

Gasly und Hubert kannten sich seit Kindheitstagen. "Wir waren 15 Fahrer in Frankreich mit Potenzial und Talent, und Anthoine war einer von ihnen", erzählt der 29-Jährige. Was die beiden verband, ging weit über den Sport hinaus: "Wir waren Zimmergenossen, Klassenkameraden. Wir haben zusammen gefrühstückt, sind zusammen zum Unterricht gegangen, haben zu Mittag gegessen und miteinander trainiert." Zusammen haben sie sich gepusht, "um das Potenzial aus dem anderen herauszuholen."

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 13.01.2026, 13:45, 13.01.2026, 09:06
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