Messer-Mord scheiterte, dann kam es zum tödlichen Crash

Tödlicher Unfall bei Einsatzfahrt nach Feueralarm bei Linz in der Nacht auf den Nationalfeiertag 2021.
Tödlicher Unfall bei Einsatzfahrt nach Feueralarm bei Linz in der Nacht auf den Nationalfeiertag 2021.Team fotokerschi.at / Kerschbaummayr
Dienstagnacht kam es bei der Anfahrt der Einsatzkräfte zu einem Wohnhausbrand zu einem tödlichen Unfall. Jetzt ist klar: es war eine Bluttat.

Um 2 Uhr früh schrillten in der Nacht auf den Nationalfeiertag die Alarmglocken der Einsatzkräfte rund um die Gemeinde Engerwitzdorf (Bezirk Urfahr-Umgebung) nahe Linz. Im Obergeschoss eines Wohnhauses im Ortsteil Mittertreffling brannte es lichterloh!

Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettung rasten sofort zum Vorfallsort – nichts ahnend, dass sie ein tödliches Drama erwartete.

Denn bei der Anfahrt lief plötzlich ein junger Mann vor ein Einsatzfahrzeug. Es kam zur Kollision, die das Unfallopfer nicht überlebte – "Heute" berichtete. Sofort liefen die Ermittlungen an, wenig später schon kamen die entsetzlichen Details der Ereignisse ans Licht.

Laut ORF hatte sich der 23-Jährige nämlich absichtlich vor ein Einsatzfahrzeug geworfen

Messer-Mord scheiterte

Er soll zuvor versucht haben, seine 21-jährige Freundin durch 30 bis 40 Messerstiche in den Rücken zu töten. Die Frau konnte sich aber durch einen Sprung aus dem ersten Stock auf das Vordach und weiter zu den Nachbarn retten. Diese leisteten sofort Erste Hilfe und wählten den Notruf.

Sprung vor Tanklöschfahrzeug

Nachdem sein Opfer entkommen war, soll der mutmaßliche Täter auch noch an mehreren Stellen des Hauses Feuer gelegt haben und flüchtete dann Richtung B125.

Dort stürzte er sich in Folge direkt vor eines der zum Einsatzort alarmierten Tanklöschfahrzeuge der Feuerwehr. Der Lenker konnte nicht mehr bremsen, der 23-Jährige starb noch an der Unfallstelle.

Schlafende aus Flammenhölle gerettet

Eine 53-Jährige, die noch im Obergeschoss des Gebäudes geschlafen hatte, wurde schließlich von der Feuerwehr gerettet. Beide Frauen mussten verletzt in das Kepler Klinikum nach Linz gebracht werden.

Die Ermittlungen in dem Fall laufen derzeit noch auf Hochtouren.

Suizidgedanken? Hole dir Hilfe, es gibt sie.

In der Regel berichten wir nicht über Selbsttötungen – außer, Suizide erfahren durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit.

Wenn du unter Selbstmord-Gedanken oder Depressionen leidest, kontaktiere die Telefonseelsorge unter der Nummer 142, täglich 0-24 Uhr.

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