Nach der Brandstiftung im Bundesgymnasium Hallein gibt es eine entscheidende Wende bei den Ermittlungen. Die Polizei konnte eine 16-Jährige und einen 17-Jährigen ausforschen. Beide sind Österreicher und laut Polizei teilgeständig.
Das Feuer war am 11. Mai 2026 mitten in der Nacht ausgebrochen. Um 2.44 Uhr wurde der Brand in der Bibliothek der Schule bemerkt. Die Feuerwehr Hallein rückte an und konnte die Flammen rasch löschen.
Schon kurz nach dem Brand deutete vieles auf Brandstiftung hin. Ermittler sicherten zahlreiche Spuren. Auch ein speziell für das Aufspüren von Brandbeschleunigern ausgebildeter Polizeihund kam zum Einsatz.
Im Zuge der umfangreichen Ermittlungen gerieten schließlich die beiden Jugendlichen ins Visier der Polizei. Als Hauptverdächtige gilt die 16-Jährige, der 17-Jährige soll als Beitragstäter beteiligt gewesen sein.
Besonders brisant: Die beiden sollen für die Brandlegung eine erhebliche Menge Benzin verwendet haben. Laut Polizei sind die Jugendlichen dazu teilgeständig.
Die Ermittlungen führten Kriminalisten gemeinsam mit Polizisten aus Hallein. Die beiden Tatverdächtigen werden nun wegen Brandstiftung bei der Staatsanwaltschaft Salzburg angezeigt.