In St. Veit im Pongau ist in der Nacht auf Donnerstag ein ehemaliger Stall in Flammen aufgegangen. In dem Gebäude waren eine Werkstatt, Gasflaschen und ein Holzlager untergebracht - starker Funkenflug gefährdete die ganze Nachbarschaft.
Als die Feuerwehr kurz vor Mittenacht alarmiert wurde, war der helle Feuerschein schon weithin zu sehen. Die Flammen haben sich schnell auf eine Wiese ausgebreitet, zwei benachbarte Wohnhäuser waren gefährdet. Der Einsatzleiter hat daher Alarmstufe 4 ausgelöst – einen Großbrand-Einsatz.
Laut Bezirksfeuerwehrkommando Pongau ist es fünf Feuerwehren mit rund 135 Einsatzkräften unter schwerem Atemschutz gelungen, das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Das Wasser für die Löscharbeiten kam zuerst aus einem Löschteich, später wurde eine Leitung von einem Bach gelegt.
Die Feuerwehr setzte alles daran, die Wohnhäuser zu schützen und einen größeren Flurbrand im nahen Wald zu verhindern. Im Stallgebäude selbst war ein Löschen wegen der starken Hitze nicht möglich - das Gebäude ist bis auf die Grundmauern abgebrannt.
Zwei Stunden nach der Alarmierung konnte gegen 1.30 Uhr "Brand aus" gemeldet werden. Damit genug Wasser für die Brandwache vor Ort bleibt, wurde der Löschteich vom Bach aus wieder aufgefüllt. Verletzt wurde niemand, weder Menschen noch Tiere.
Wie hoch der Schaden ist und warum das Feuer ausgebrochen ist, ist vorerst nicht bekannt.