Behörde schlägt Alarm

Wasser knapp: Jetzt drohen bis zu 14.530 Euro Strafe

Im Bezirk Melk sind die Pegelstände dramatisch niedrig. Wer unerlaubt Wasser aus Flüssen pumpt, riskiert bis zu 14.530 Euro Strafe.
Victoria Carina  Frühwirth
17.08.2026, 18:17
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Die Wasserknappheit im Bezirk Melk spitzt sich zu. Laut Bezirkshauptmannschaft sind die Pegelstände in den Gewässern derzeit so niedrig wie nie. Für die Ökologie in Flüssen und Bächen sei die Situation "äußerst problematisch".

Behörde warnt vor illegalen Pumpen

Betroffen sind unter anderem die Donau, Erlauf, Pielach und Ybbs. Auch Aggsbach, Mank, Melk, Sierning, Weitenbach, kleine Ysper und Ysper führen besonders wenig Wasser, berichtet die Bezirkshauptmannschaft.

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Die Behörde macht deshalb klar: Wasser aus Fließgewässern darf nicht einfach mit einer Pumpe entnommen werden. Dafür braucht es grundsätzlich eine bestehende wasserrechtliche Bewilligung.

14.000 Euro Strafe für Wasser-Entnahme

Trotzdem werden immer wieder unerlaubte Wasserentnahmen festgestellt – vor allem, um Felder oder Gärten zu bewässern. Gerade bei den derzeit extrem niedrigen Pegelständen könne jeder entnommene Liter die bereits belasteten Gewässer zusätzlich treffen.

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Für unerlaubte Wasserentnahmen drohen empfindliche Konsequenzen. Laut Bezirkshauptmannschaft kann eine Geldstrafe von bis zu 14.530 Euro verhängt werden. Entsprechenden Meldungen werde konsequent nachgegangen.

Das bleibt weiterhin erlaubt

Vom Verbot nicht betroffen ist der sogenannte Gemeingebrauch. Dazu zählen etwa Baden, Waschen, das Tränken von Tieren oder das Schöpfen von Wasser mit der Hand.

Die Bezirkshauptmannschaft appelliert dennoch dringend an die Bevölkerung, Wasserentnahmen aus Flüssen und Bächen möglichst ganz einzustellen und zusätzliche Belastungen der Gewässer zu vermeiden.

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