Brem startet in Sölden "Mission Titelverteidigung"

Bild: GEPA pictures/ Andreas Pranter

Der Ski-Weltcup startet am Samstag mit dem traditionellen Riesentorlauf auf dem Rettenbach-Ferner in Sölden in die neue Saison. Für Eva Maria Brem ist der Gletscher-Auftakt bereits ein richtungsweisendes Rennen. Die Tirolerin kämpft um die Verteidigung der kleinen Kristallkugel.

Die Tirolerin sieht sich jedoch nicht als Gejagte: "Ich habe nichts zu verteidigen oder festzuhalten. Es ist noch niemand zu mir nach Hause gekommen und wollte mir die Kugel wegnehmen", schiebt die 28-Jährige Druck von sich. 

Sölden ist traditionell der erste Härtetest. Auch für Brem. "Ich weiß eigentlich nicht genau, wo ich stehe. Deshalb bin ich doppelt froh, dass es endlich losgeht." Die Wichtigkeit des Gletscher-Auftakts im Ski-Weltcup wird oft unterschiedlich bewertet. Für Brem - das wohl heißeste ÖSV-Eisen im Kampf um eine Kristallkugel - geht es gleich zum Auftakt um wertvolle Punkte: "Ein gutes Ergebnis gleich am Anfang zu haben hilft schon weiter." 

Im Vorjahr landete die Tirolerin auf dem achten Platz, will den Saisonauftakt nicht "verschlafen". "Im Vorjahr hab ich bis Aspen gebraucht, bis ich voll da war." 

Großer Favoritenkreis

Nachdem kaum eine Läuferin genau weiß, wo sie steht, ist der Favoritenkreis im Vorfeld dementsprechend groß. Neben Brem zählen auch Gesamtweltcupsiegerin Lara Gut, Vorjahressiegerin Federica Brignone und Mikaela Shiffrin zu den heißesten Sieganwärterinnen. Lindsey Vonn verzichtet genauso wie Anna Veith auf einen Start. 

Das ÖSV-Aufgebot ist jedenfalls blutjung. Neben Brem, Carmen Thalmann (27) und Michaela Kirchgasser (31) ist keine Läuferin über 23 Jahre alt. 

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