Bremen nach Niederlage mitten im Abstiegskampf

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Werder Bremen zieht es in der deutschen Fußball-Bundesliga immer tiefer in den Abstiegsstrudel. Der Krisenclub musste sich am Samstag beim Tabellendritten Bayer Leverkusen mit 0:1 geschlagen geben und ist bereits zehn Partien sieglos. Drei Runden vor Schluss liegt die Österreicher-Filiale, bei der Marko Arnautovic nach seiner Suspendierung fehlte, nur noch zwei Punkte vor dem Relegationsplatz, den derzeit der FC Augsburg einnimmt.

Die Augsburger setzten sich mit Torhüter Alexander Manninger zu Hause gegen den VfB Stuttgart 3:0 durch, als erster Fixabsteiger steht damit Schlusslicht Greuther Fürth fest. Martin Harnik vergab die größte VfB-Chance. Der ÖFB-Teamstürmer köpfelte Manninger beim Stand von 0:0 aus kurzer Distanz an (49.). Landsmann Raphael Holzhauser kam nicht zum Einsatz.

Bremen verliert ohne Arnautovic

Für Bremen-Trainer Thomas Schaaf wird es trotz ansprechender Leistung seines Teams immer enger. Während Leverkusen nach einem Elfertor von Stefan Kießling (35.) - Werder-Torhüter Sebastian Mielitz hatte zuvor Sidney Sam umgeräumt - für die Champions League planen darf, stehen die Bremer kommende Woche im direkten Duell mit dem 17. Hoffenheim unter gehörigem Druck.

Zlatko Junuzovic ließ alleine vor Bayer-Torhüter Bernd Leno die einzige Werder-Großchance aus (72.). Der Spielmacher wurde kurz vor dem Ende ausgewechselt, ÖFB-Teamkollege Sebastian Prödl spielte in der Innenverteidigung durch. Landsmann Arnautovic musste nach seiner nächtlichen Raserei vom Freitag hingegen ebenso wie der Niederländer Eljero Elia zuschauen.

Stranzl sah Niederlage nur von der Bank

Hoffenheim erhielt die kleinen Hoffnungen auf den Klassenerhalt mit einem 2:1-Heimsieg gegen den 1. FC Nürnberg am Leben, auf Augsburg fehlen aber weiterhin drei Punkte. Nürnberg-Mittelfeldspieler Muhammed Ildiz musste wegen Blinddarmproblemen passen. Einen Rückschlag setzte es für Borussia Mönchengladbach im Kampf um einen Europa-League-Platz. Die Gladbacher unterlagen in Wolfsburg 1:3, Verteidiger Martin Stranzl saß nach seinem grippalen Infekt nur auf der Ersatzbank.

Alaba für Barcelona-Rückspiel geschont

Dort musste auch Bayern-Jungstar David Alaba Platz nehmen. Die Münchner setzten ihre Rekordserie nach der 4:0-Gala im Champions-League-Halbfinale gegen den FC Barcelona auch mit einer B-Elf gegen Freiburg fort. Die Bayern siegten dank eines Freistoßtreffers des Schweizers Xherdan Shaqiri (35.) mit 1:0 und fixierten mit 84 Zählern bereits drei Runden vor Schluss einen Punkterekord.

Es war der 14. Sieg im 14. Ligaspiel in diesem Jahr - ebenso Rekord wie die 20. Zu-Null-Partie in einer Bundesliga-Saison. Die als Meister feststehenden Bayern, bei denen Trainer Jupp Heynckes mit Ausnahme von Jerome Boateng alle Spieler der Startformation getauscht hatte, vermochten dabei allerdings nicht wirklich zu glänzen. Am Mittwoch folgt das CL-Rückspiel in Barcelona.

Der BVB festigte durch einen 2:1-Auswärtserfolg gegen Fortuna Düsseldorf im Abendspiel den zweiten Tabellenplatz.

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