Die französische Schauspiel-Ikone Brigitte Bardot ist im Alter von 91 Jahren gestorben. Das teilte ihre Stiftung am Sonntag mit.
In den 1960er-Jahren war sie eine der meistfotografierten Frauen der Welt und galt als Sexsymbol schlechthin. Mit knapp vierzig beendete sie ihre Karriere frühzeitig und wurde eine radikale Tierschützerin.
Geboren 1934 in Paris, eroberte sie mit gerade einmal fünfzehn Jahren die Modelwelt im Sturm. Schon früh war klar, dass sie für die Kamera geboren war. 1952 startete sie ihre Schauspielkarriere mit "Le Trou Normand".
Doch der internationale Durchbruch folgte vier Jahre später mit Roger Vadims Skandalerfolg "Et Dieu… créa la femme". Ihre Rolle als verführerische Unschuld begründete den Mythos Bardot – und machte sie zum Sexsymbol der 1960er-Jahre.
Ihr ikonischer Look: Schmollmund, Rehaugen, schwarzer Eyeliner und blonde Locken. Trotz ihres Status als Sexsymbol gelang ihr 1960 mit "La Vérité" die Anerkennung als ernsthafte Schauspielerin.
Privat war Bardot ebenso skandalträchtig wie auf der Leinwand. Viermal heiratete sie, darunter den Schauspieler Jacques Charrier, mit dem sie 1960 Sohn Nicolas-Jacques bekam, den Industriellen Gunter Sachs und zuletzt Unternehmer Bernard d'Ormale.
1973 beendete sie ihre Karriere und wandte sich dem Tierschutz zu. "Ich habe meine Jugend den Männern geschenkt, jetzt schenke ich eben meine Erfahrung den Tieren", sagte sie. Seitdem setzte sie sich mit viel Energie für Tiere ein.